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Düsseldorf
Schulen und Kitas sollen mehr Energie sparen

Düsseldorf. Die Stadt will das seit 1997 in Schulen und Kindergärten angebotene Sparprogramm "Mit Energie gewinnen" weiterentwickeln. Bildungseinrichtungen können über das Programm die Hälfte der Kosten, die sie einsparen, zurückerhalten und für eigene Zwecke verwenden. Von Jörg Janssen

"Rund 2,4 Millionen Euro an Energie- und Wasserkosten wurden seit den 90er Jahren eingespart. 50 Prozent davon haben wir an die Einrichtungen ausgeschüttet", sagte Dezernentin Helga Stulgies in dieser Woche im Umweltausschuss.

Der Haken an der Sache: Nur etwa 13 Prozent der infrage kommenden Einrichtungen nehmen teil. Rückläufige Teilnehmerzahlen und stagnierende Energieeinsparpotenziale haben die Verwaltung nachdenklich gemacht. "Wir wollen dafür sorgen, dass die Zahl der Teilnehmer deutlich steigt", meinte Stulgies. Dabei soll auch ein neues Prozedere helfen. So müssen Schulen künftig eine Vereinbarung zum Ressourcenschutz unterzeichnen sowie einen Umwelt-Beauftragten und ein Umwelt-Team benennen. Darüber hinaus müssen Vertreter der Schulen und Kitas mindestens einmal pro Jahr an einem Workshop teilnehmen. Den Verbrauch von Energie und Strom lesen die Einrichtungen einmal im Monat ab, die Werte werden jährlich an die Stadt übermittelt. Frei bleiben die Schulen in der Wahl der Einspar-Ressource. In Frage kommen neben Heizenergie und Strom auch Wasser und Abfall.

Bereits in seiner letzten Sitzung hatte der Rat 120.000 Euro für eine Prämienausschüttung etatisiert. Die Deckung dieser Summe erfolgt aus dem Bereich des Gebäudemanagements. Aktualisiert werden soll auch der Internet-Auftritt, mit dem das so genannte "50:50-Programm" beworben wird.

Quelle: RP
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