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Düsseldorf
Schulsportanlagen bleiben Schülern vorbehalten

Düsseldorf. In der Großstadt sind die Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit Sport zu treiben, zumeist rar gesät. Vor diesem Hintergrund wurde in der Bezirksvertretung 7 der Beschluss gefasst, die Verwaltung solle prüfen, ob es nicht möglich sei, Schulsportanlagen im Stadtbezirk für eine öffentliche Nutzung, eventuell auch für einen Verein, außerhalb der Schulzeiten zu öffnen.

Die Antwort der Verwaltung war ernüchternd: Laut Aussage der Bauaufsicht sei es zwar denkbar, zumindest die Schulsportanlage am Peckhausweg für eine öffentliche Nutzung außerhalb der Schulstunden zu öffnen. Aus Sicht der Sportverwaltung sollte diese aber zumindest nicht an einen Verein übergeben werden, da sich auf der Anlage weder Umkleiden noch sonstige sanitären Einrichtungen befänden. Ebenso sei kein Flutlicht vorhanden, was den Trainingsbetrieb eines Vereins im Winterhalbjahr unmöglich machen würde.

Da es in der Vergangenheit auf der verschlossenen Schulsportanlage mehrfach Fälle von Verunreinigungen und Vandalismus gegeben habe, sei es aus Sicht der Sportverwaltung zudem nicht ratsam, diese in eine öffentlich zugängliche Sportanlage umzuwandeln.

Auch die Möglichkeit, Bezirkssportanlagen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, scheide aus Sicht der Verwaltung aus. "Es gibt keine für die Öffentlichkeit nutzbare Bezirkssportanlage im Bereich des Stadtbezirkes 7. Die auf städtischen Grundstücken liegenden Sportanlagen sind per Gebrauchsüberlassungsverträge an die Sportvereine übergeben. Außerdem gibt es noch einige Sportanlagen auf Privatgrundstücken", heißt es von Seiten der Verwaltung unmissverständlich.

(arc)
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