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Mittwoch, 27. April 2016
So funktioniert der Sirenentest der Düsseldorfer Feuerwehr

Hintergrund: Alarm in Düsseldorf: Wenn die Sirenen heulen
Hintergrund: Alarm in Düsseldorf: Wenn die Sirenen heulen FOTO: archiv
Düsseldorf. Am Mittwoch, 27. April, testet die Düsseldorfer Feuerwehr ihre Sirenen. Das bekommen, wenn es gut läuft, alle Düsseldorfer mit, denn die Töne der Sirenen sollen nicht zu überhören sein. Wir sagen Ihnen, was Sie wissen müssen. Von Henning Bulka

Wie klingen die Sirenen?

Insgesamt werden beim Sirenentest drei Töne zu hören sein:

  • 11.00 Uhr, Signal "Entwarnung": Das ist ein Dauerton, der etwa eine Minute dauert. Im Ernstfall bedeutet dieses Signal: Die Gefahr ist vorüber.
  • 11.06 Uhr, Signal "Warnung: Radio einschalten": Dieser Ton schwillt auf und ab, ebenfalls für etwa eine Minute. Im Ernstfall fordert dieses Signal die Bürger dazu auf, ein Gebäude aufzusuchen und das Radio einzuschalten, zum Beispiel Antenne Düsseldorf. Hier erhalten Sie dann alle wichtigen Informationen. Auch jetzt am Mittwoch begleitet der Sender den Sirenenalarm im Programm.
  • 11.12 Uhr, Signal "Entwarnung": Der Test endet so, wie er begonnen hat, mit einem einminütigen Dauerton.

Was muss ich beachten?

Sie sollten gut darauf achten, ob Sie die Töne hören, wenn Sie außerhalb Ihrer Wohnung unterwegs sind. Hören Sie nichts, oder nur einen schwachen Ton, sollten Sie sich bei der Feuerwehr melden und Bescheid geben.

Dazu schaltet die Behörde am Mittwoch, 27. April, von 10.45 Uhr bis 12 Uhr ein Gefahrentelefon. Dieses erreichen Sie unter 0211-3889889. Bitte wählen Sie für Meldungen zum Sirenentest auf keinen Fall den Notruf.

Warum testet die Feuerwehr überhaupt ihre Sirenen?

Das Sirenensystem in Düsseldorf hat einen ernsthaften Zweck. Gibt es eine Gefahrenlage, zum Beispiel durch einen Chemieunfall oder Unfälle auf dem Rhein, werden die Sirenen dafür verwendet, um alle Bürger auf die Gefahr hinzuweisen. Dafür gibt es insgesamt 78 Sirenen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet.

Die Rückmeldungen der Bürger, falls sie nichts gehört haben, sind dabei sehr wichtig für die Feuerwehr. Anhand dieser Meldungen kann die Behörde das Sirenennetz verbessern und "Beschallungslücken" schließen. Fünf Anlagen sind außerdem bereits mit einem neuen System ausgestattet. Dieses soll die Funktion der jeweiligen Sirene eigenständig überprüfen - und auch eine Rückmeldung darüber geben, ob sie ausgelöst hat.

Durch den Test werden den Bürgern außerdem die Warnsignale noch einmal in Erinnerung gerufen, so hofft die Feuerwehr. Deshalb testet sie die Sirenen in regelmäßigen Abständen, zuletzt Ende September 2015.

Hier können Sie sich die Töne des Sirenentests anhören.

Hinweis: Wir begleiten Sirenentest auch im Livestream.

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