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Düsseldorf
Sizilianisches Flair am Mannesmannufer

Düsseldorf: Sizilianisches Flair am Mannesmannufer
Der Sänger der Gruppe "La Banda di Palermo" lieferte zu jedem Lied eine lustige deutsche Erklärung. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Der Verein Düsseldorf-Palermo hatte anlässlich der Städtepartnerschaft zum ersten gemeinsamen Fest eingeladen. Von Beate Werthschulte

Schon 2012 hatte Michael Kortländer, Vorsitzender des ein Jahr später gegründeten Vereins Düsseldorf-Palermo, junge sizilianische Künstler zur Kunstausstellung "Die Große" eingeladen. Seitdem wurden die kulturellen Beziehungen zwischen Düsseldorf und Palermo weiter vertieft und mündeten schließlich im März dieses Jahres in einer offiziellen Partnerschaft beider Städte. Bereits bestehende Kooperationen mit verschiedenen Kulturinstituten in Düsseldorf und Palermo, so auch mit dem hiesigen Goethe-Museum, sollen fortgesetzt und ausgebaut werden. Museumsleiterin Heike Spies war am Samstag auch eine der ersten Besucherinnen des Düsseldorf-Palermo-Fests am Mannesmannufer. Der Platz "vermittelt sizilianisches Flair, die Leichtigkeit am Wasser und Lebensfreude", sagte Spies.

Das empfanden offensichtlich die Düsseldorfer und viele Mitglieder der italienischen Gemeinde ganz ähnlich, denn das Fest war den ganzen Nachmittag über gut besucht, die Atmosphäre locker und entspannt. Neben Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen sorgten die fünf Musiker der Gruppe "La Banda di Palermo" für gute Stimmung, Sänger Giacco lieferte zu jedem Titel eine lustige deutsche Erklärung. Lustig schien wohl auch die Darbietung der in Düsseldorf lebenden Schauspielerin Beatrice Santini zu sein, aber ganz ohne italienische Sprachkenntnisse erschloss sich manchen Zuschauern der Sinn ihres kleinen Theaterstücks nicht vollständig. Später dann sollte die ebenfalls in Düsseldorf lebende Sängerin Antonella Sellerio italienische Volkslieder interpretieren und den Zuhörern die Kultur ihrer Heimat näher bringen.

Initiator Kortländer zeigte sich zufrieden mit dem ersten Düsseldorf-Palermo-Fest. "Wir wollten keine spießige Veranstaltung im Malkasten oder im Goethe-Museum. Hier kommen die Leute vorbei, bleiben stehen, essen oder trinken etwas und hören den Künstlern zu. Kultur verbindet."

Quelle: RP
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