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Düsseldorf
So haben Raddiebe weniger Chancen

Düsseldorf. Wie viele Fahrräder es in Düsseldorf gibt, ist statistisch nicht erfasst. Sehr wohl aber, dass im vergangenen Jahr 4414 Räder gestohlen wurden - zumindest sind das jene Diebstähle, die bei der Polizei angezeigt wurden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Von Denisa Richters

Aber auch die in der Polizeistatistik vermerkte Zahl ist so hoch wie in den fünf Jahren zuvor nicht. Gefasst werden Fahrraddiebe selten: Die Aufklärungsquote liegt bei nur 4,4 Prozent. Doch wie kann man sein Zweirad-Schätzchen sichern? Der Fahrrad-Club ADFC hat Tipps:

Anschließen statt nur Abschließen Rahmen sowie Vorder- und Hinterrad sollen an einen Ständer oder einen anderen fest verankerten Gegenstand angekettet werden. Das Objekt sollte hoch genug sein.

Sicheres Schloss Dies ist die Voraussetzung - als sicher gelten Bügel- und Zollstockschlösser, aber auch hochwertige Kettenschlösser. In jedem Fall sollte man an dieser Stelle nicht sparen.

Öffentlichkeit Wenn möglich, sollte das Rad nicht an einsamen Plätzen abgestellt werden.

Geschlossene Räume Zuhause sollte das Rad am besten im eigenen Keller oder in einer abschließbaren Fahrradbox abgestellt werden.

Einzigartigkeit Individuelle Merkmale, die das Rad unverwechselbar machen, schützen. Denn der Dieb wird es schlechter los.

Codierung Polizei und ADFC bieten Termine an, bei denen man sein Rad codieren lassen kann. Dies zeigt, wer der Eigentümer ist, und schreckt Diebe ab. Für die Codierung sind ein Eigentumsnachweis (Rechnung, Einkaufsschein) sowie Personalpapiere mitzubringen. Die Termine der Polizei sind ab 3. Mai jeden ersten Dienstag im Monat, 16 bis 18 Uhr, an der Ulmenstraße 100. Die Termine des ADFC stehen im Internet (www.adfc-nrw.de) unter dem Düsseldorfer Kreisverband.

Quelle: RP
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