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Düsseldorf
SPD-Kampf um den Landtag: Wuwer gegen Volkenrath

Düsseldorf. In einem der vier Düsseldorfer Wahlkreise für die Landtagswahl 2017 wird es bei der SPD spannend: Im Osten der Stadt treten zwei Kandidaten an, die kaum gegensätzlicher sein könnten. Der eine ist Martin Volkenrath (61), Polizeigewerkschafter, seit 1999 im Stadtrat, Vize-Chef der Ratsfraktion, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses. Der andere ist Sebastian Wuwer (32), Journalist, Regierungsrat im Büro der Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Bezirksvertreter und Chef des SPD-Stadtbezirks 7. Der hat sich gestern für seine Kandidatur ausgesprochen. Frei geworden ist der Wahlkreis, weil Karl-Heinz Krems 2012 kurz nach seinem Sieg im Wahlkreis als Staatssekretär ins Justizministerium wechselte.

Hier ein Familienvater, der mit politischer Erfahrung punkten kann, dort ein Politik- und Medienwissenschaftler, der neue Impulse setzen will. Volkenrath kennt sich im Stadtrat aus und als Polizeigewerkschafter auch in der Landespolitik; Wuwer kennt den Landtag, wo er seit 2009 arbeitet, und den Bundestag, wo er wissenschaftlicher Mitarbeiter war. Die Genossen werden also beim Delegierten-Parteitag am 29. Juni, bei dem über die Landtags-Kandidaten entschieden wird, zumindest in einem ein spannendes Duell haben. In den anderen drei Wahlkreisen gelten die SPD-Landtagsabgeordneten Walburga Benninghaus (Süden Düsseldorfs), Marion Warden (Mitte-West) und Markus Weske (Nord) als gesetzt.

(dr)
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