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Austausch Comenius-Gymnasium
Spinne lässt Schüler sprinten

Austausch Comenius-Gymnasium: Spinne lässt Schüler sprinten
Diese Spinne sorgte bei den Schülern für Schrecken. FOTO: Mark Hummel Bescansa
Düsseldorf/Brisbane. So langsam wird es Herbst in Australien. Dennoch lässt es sich immer noch gut in T-shirt und kurzer Hose aushalten. Wenn es nicht so große Spinnen geben würde. Es berichtet Mark Hummel Bescansa. Von Mark Hummel Bescansa

16. März.

Der heutige Tag fing nicht ganz so erfreulich an wie alle anderen. Diesen morgen konnte ich nicht die Sonne genießen, sondern musste in einen stark bewölkten Himmel schauen. Da hier in Australien gerade Herbst ist, kommt man nicht um schlechtere Tage herum - bei denen aber trotzdem eine kurze Hose und ein T-Shirt ausreichen.

Trotz des Wetters wussten wir, dass der Tag für uns entspannter wird als ein normaler Schultag mit Pool-Pause. Nach den ersten beiden Stunden hieß es für uns nämlich Barbecue am Pool.

Leider wollte uns nicht nur das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, sondern auch das ein oder andere nicht erwünschte Tier. Als wir auf dem Weg zum Pool über uns eine schwarze Spinne gesehen haben -welche uns Deutschen riesig vorkam, die Australier diese jedoch als klein und normal bezeichneten- und wir wussten, dass es keinen anderen Weg gibt, wurden wir alle innerhalb einer Sekunde zu den schnellsten Sprintern und fühlten uns gleichzeitig wie in einem Indiana Jones Film. Es war eine sehr aufregende Erfahrung, welche gleichzeitig auch amüsant war, jedoch reichen manche Sachen auch, wenn man sie nur einmal erlebt - was in Australien mit solchen Tieren natürlich fast unmöglich ist.

Als wir dann am Pool angekommen waren und jeder mal ins Wasser gesprungen oder geworfen wurde, fingen wir an zu grillen. Ich kümmerte mich mit drei weiteren Jungs um das Fleisch auf dem Grill und die Mädchen haben dort geholfen, wo es nötig war. Auch wenn mal eine Wurst verbrannt ist, war das Endprodukt super, denn bekanntlich schmeckt Selbstgemachtes immer am besten. Zum Glück konnten wir die Lehrer von unseren Grillmeister-Künsten überzeugen - wer weiß, was sonst passiert wäre.

Während die letzten noch ihr Essen gegessen haben, waren manche schon wieder im Wasser und die anderen unterhielten sich mit den Lehrern über die tollen gemeinsamen Erfahrungen, die sie schon gemacht haben.

Mit der Zeit fing es dann immer mehr an zu regnen, aber natürlich hat uns das von nichts abgehalten und die Laune wurde erst dann richtig gut, als unsere Lehrerin dann ihre Musik über unsere Musikbox abgespielt hat.

Nach dem stundenlangen Schwimmen und Essen ging es für die meisten Schüler nach Hause, jedoch haben auch einige motivierte Schüler nach der Schule noch an einem Surfkurs teilgenommen. Man sieht also, selbst an schlechten Tagen kann man sehr viel Aufregendes unternehmen. Jedoch hoffen wir alle auf super Wetter mit viel Sonnenschein. Ich wünsche euch einen schönen Tag oder besser gesagt "Cheers!!"

Zu den bisherigen Tagebucheinträgen gelangen Sie hier:

-  Bericht 1 von Bibiane Neisser
-  Bericht 2 von Hannah Neuman
- Bericht 3 von Anna Hochmuth
- Bericht 4 von Agustin Krieg
- Bericht 5 von Jil-Marie Hinrichs
- Bericht 6 Sarah Bayat
- Bericht 7 von Niklas Sternemann
- Bericht 8 von Louisa Peters

(isf)
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