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Lokalsport
1. JFA Düsseldorf gewinnt den Provinzial Cup

Düsseldorf. Die Vorrunde des deutschlandweit größten U13-Fußballturniers in der Arena ist gerade beendet, als Christoph Metzelder und Manni Breuckmann die Bühne betreten. Was der ehemalige Fußball-Profi und die Reporterlegende am Rande des Provinzial Cups zu sagen haben, ist absehbar. Es geht um Geld, um Ehre und um kleinere Sticheleien. Letztere richten sich gegen Gerald Asamoah. Der 37-Jährige hat seinen Lebensunterhalt früher genau wie Metzelder mit dem Fußballspielen finanziert. Und noch etwas haben die beiden gemeinsam: Sie unterstützen mit ihren Stiftungen benachteiligte und kranke Kinder. Von Tobias Dinkelborg

Auch die Provinzial hat sich als Ausrichter des Turniers in Düsseldorf der guten Sache verschrieben. Für jedes geschossene Tor überweist die Versicherungsgesellschaft zehn Euro auf das Konto einer der beiden Stiftungen. Auf welche es hinausläuft, wird nach einem interessanten Schlüssel entschieden. Denn von den 80 teilnehmenden Teams - über einhundert Jugendmannschaften, die vom Sponsoring der Provinzial profitieren, hatten sich beworben - schießt eine Hälfte ihre Tore für Asamoahs Organisation, die andere entsprechend für Metzelders Stiftung.

Dass dieser nach den Vorrundenspielen zum Scherzen aufgelegt ist, hat einen guten Grund: Metzelders Mannschaften hatten bereits nach den Vorrundenspielen deutlich mehr Tore erzielt als Asamoahs Teams. "Ich liege so weit vorne, dass ich eigentlich etwas abgeben müsste", witzelt Metzelder also. Und auch hinterher steht ihm die Freude ins Gesicht geschrieben: 2540 Euro spendet die Provinzial seiner Stiftung, Asamoah darf sich immerhin über 1970 Euro freuen.

Bei den Spielern der 1. Jugendfußballakademie Düsseldorf war der Jubel aus einem anderen Grund riesig. Die Gerresheimer setzten sich im Endspiel des Turniers deutlich 5:0 gegen die Adler Union Frintrop durch - und zwar ziemlich verdient. Denn von allen teilnehmenden Teams machten die Düsseldorfer insgesamt den fußballerisch besten Gesamteindruck und überzeugten gerade im Endspiel ganz besonders auch durch eine starke physische Leistung.

Metzelder wird es gefreut haben, denn die Jugendfußballakademie gehörte zu den Teams, die ihre Tore für den 35-Jährigen schossen - und auch durch die fünf Treffer im Finale noch einmal ordentlich Geld in die Kasse seiner Stiftung spülten.

Quelle: RP
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