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Giants
Frankfurt ist schlagbar

Giants: Frankfurt ist schlagbar
FOTO: The Canadian Press, AP
Für die Giants sind nach der Niederlage gegen Hagen, der siebten in Folge, die entscheidenden Wochen angebrochen. Für die Bundesliga-Basketballer geht es nicht nur um den Klassenerhalt, sondern um den Fortbestand des Projekts Giants in Düsseldorf. Von Mark Kühn

Die Ausgangslage ist inzwischen schwierig geworden, aber längst noch nicht aussichtslos. Trainer Hansi Gnad geht davon aus, dass sein Team bei zwei Siegen aus den verbleibenden sechs Partien gute Chancen auf den Klassenerhalt hätte. Das erste Entscheidungsspiel steigt morgen (15 Uhr) bei den Frankfurt Skyliners.

Immerhin können die Giants schon mal davon ausgehen, dass sie im abgeschlagenen Schlusslicht Paderborner eine Mannschaft hinter sich lassen können. Dass dies auch im Falle von Aufsteiger Phoenix Hagen gelingt, erscheint fraglich. Die Sauerländer haben jetzt genauso oft gewonnen wie die Giants, dazu den direkten Vergleich mit den Blauen für sich entschieden. Außerdem darf sich Hagen über ein leichteres Restprogramm freuen.

Giessen wäre schon mit einem Sieg einzuholen. Die Giants haben beide Partien gegen die Hessen gewonnen, lägen bei Punktgleichheit also vor dem Kontrahenten. Zudem ist das Restprogramm der Giessener ähnlich anspruchsvoll wie das der Düsseldorfer. Sollten diese am Ende auf einem Abstiegsplatz landen, will Geschäftsführer Claudio Di Padova eine Wild Card beantragen. Ob die Giants diese bekämen, steht in den Sternen, denn dafür wäre auch die Zustimmung der anderen BBL-Klubs erforderlich.

In der zweitklassigen Pro A würden die Reisholzer wohl nicht antreten. Di Padova lässt durchblicken, dass das schwierig zu realisieren wäre. "Wir müssten Leute in der Geschäftsstelle entlassen, und Sponsoren wären dann noch schwerer zu finden", glaubt er. Der Funktionär zweifelt daran, dass Zweitliga-Basketball in Düsseldorf zu verkaufen wäre. "Wir würden dann wahrscheinlich vor 800 Leuten spielen", orakelt Di Padova.

Trainer Gnad hat vor dem Frankfurt-Spiel wieder Personalsorgen. Tom Spöler hat sich bei einem Einsatz mit den Giants Leverkusen in der Pro B eine Gehirnerschütterung und eine Mundverletzung zugezogen, sein Zwillingsbruder Ben hat Rückenprobleme. Noch schmerzlicher als der Ausfall der Nachwuchsleute wäre das Fehlen von Brendan Winters.

Der Shooting-Guard klagt erneut über Kniebeschwerden. Gnad ist dennoch optimistisch. "Das Gesamtpaket muss stimmen", sagt er. "Wir dürfen die Frankfurter nicht von außen werfen lassen und müssen selber treffen." Gnad hält die Skyliners, die gerade erst bei Alba Berlin gewonnen haben, grundsätzlich für schlagbar: "Das ist sicher keine Übermannschaft."

Quelle: RP
 
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