| 08.20 Uhr

HSG Düsseldorf
Bittere Niederlage in Magdeburg

HSG Düsseldorf: Bittere Niederlage in Magdeburg
Glanzparaden: HSG-Keeper Matthias Puhle. FOTO: HSG
Nur ein einziges Mal geriet die HSG am Mittwochabend in der gesamten zweiten Halbzeit des Handball-Bundesligaspiels beim SC Magdeburg in Rückstand. Nur ein einziges Mal – doch das war entscheidend. Vier Sekunden vor dem Ende erzielte Fabian van Olphen das 33:32 (16:16) für die Gastgeber und bestrafte damit auf bittere Weise das Versäumnis ihres Gegners, den Sack zuzumachen. Von Arne Neuwerk

Es war schon eine verrückte erste Hälfte, die beide Teams den 3723 Zuschauern in der Bördelandhalle boten. Alles schien schon seinen aus Düsseldorfer Sicht befürchteten Lauf zu nehmen, als die Gastgeber bereits in der siebten Minute mit drei Treffern Abstand davonzogen (6:3). Doch weit gefehlt: Plötzlich ging nichts mehr beim SC Magdeburg, zumal Matthias Puhle im Gästetor einen Wurf nach dem anderen entschärfte. Und auf der anderen Seite setzte Frantisek Sulc zur ganz großen Nummer an.

Acht Treffer, ohne jeden Fehlversuch, machte der Slowake in den ersten 30 Minuten und sorgte so dafür, dass die Blau-Gelben vom 6:7 an stets in Führung lagen. Einmal, nach Patrick Fölsers 9:11 in Unterzahl, waren es sogar zwei Treffer Vorsprung. Und hätte Bostjan Hribar Sekunden vor dem Halbzeitpfiff seine dritte Siebenmeter-Chance genutzt, wäre es statt mit 16:16 auch mit einer Düsseldorfer Führung in die Kabine gegangen.

Auch nach dem Wechsel lag die Truppe von Trainer Goran Suton stets vorn, stellte 71 Sekunden vor dem Ende durch Sulc auf 31:32. Das Genick bracht den Gästen dann nach dem Ausgleich eine Zeitspiel-Entscheidung der Schiedsrichter – der Weg war frei für van Olphen.

Quelle: RP
 
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