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HSG Düsseldorf
Für HSG-Spieler geht es um den Arbeitsplatz

HSG Düsseldorf: Für HSG-Spieler geht es um den Arbeitsplatz
Präsident Frank Flatten. FOTO: Johannes Bornewasser
Grundsätzlich hatten die Anhänger des Handball-Bundesligisten HSG die Niederlage gegen die Füchse Berlin ja erwarten müssen. Dass die Truppe von Trainer Goran Suton beim 22:29 aber derart chancenlos war, sorgte doch für einige Ernüchterung bei den Blau-Gelben. Von Arne Neuwerk

Dieser bittere Fakt rief auch Manager Frank Flatten auf den Plan, der mit der Mannschaft ein ernstes Gespräch führte. "Ich erwarte am Sonntag in Hannover eine deutlich andere Einstellung", sagt Flatten. "Wir brauchen vier Siege aus den verbleibenden zehn Spielen, um den Klassenerhalt zu realisieren. Jeder muss sich bewusst sein, dass es um seinen Arbeitsplatz geht."

Bewusster als in der Partie am Sonntag kann es den HSG-Spielern kaum werden. Ihr Gastgeber TSV Hannover-Burgdorf (Anwurf um 17 Uhr) steckt selbst noch mitten im Abstiegskampf, ist mit 13:33 Punkten – vier Zähler mehr als die Düsseldorfer – Vierzehnter.

"Es ist ein Spiel auf Augenhöhe", nennt Suton das. Diese Höhe müsste die HSG, tabellarisch gesehen, allerdings erst einmal herstellen. Anders ausgedrückt: Da das Duell mit den Hannoveranern im schweren Restprogramm der Suton-Truppe schon zu den leichteren gehört, darf sie sich eine weitere Niederlage kaum noch leisten.

Das Hinspielergebnis sollte ihr Mut machen, denn das 29:25 gegen Mitaufsteiger Hannover war der erste Sieg der HSG in der neuen Spielklasse. Um morgen in ähnliche Ergebnisregionen zu kommen, benötigt die HSG neben mehr Durchschlagskraft in der Offensive auch eine stabilere und aggressivere Abwehr als zuletzt.

Routinier Max Ramota soll dafür sorgen, dass die Torhüter Matthias Puhle und Almantas Savonis nicht mehr ganz so oft allein gelassen werden. "Ich gehe davon aus, dass er einsatzbereit ist", sagt der Coach über den 32-Jährigen, der zuletzt wegen einer Wadenprellung pausieren musste.

Quelle: RP
 
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