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HSG
HSG muss Kaufmann stoppen

HSG: HSG muss Kaufmann stoppen
Erfolge für die deutschen Klubs auf internationalem Parkett. FOTO: AFP, AFP
Samstag (20.15 Uhr) sind wieder einmal bei einem Heimspiel der HSG in der Handball-Bundesliga die Rollen klar verteilt – und der Aufsteiger aus Düsseldorf nimmt einmal mehr die des klaren Außenseiters ein. Von Georg Amend

Denn der Gast des Tabellenvorletzten im Burg-Wächter-Castello ist Frisch Auf Göppingen, der Tabellenvierte, der am Saisonende den Einzug in die Champions League feiern will. HSG-Trainer Goran Suton beschreibt den großen Unterschied zwischen beiden Teams etwas blumig: "Die kämpfen um die Champions League und wir ums Überleben in der stärksten Liga der Welt."

Und das müssen die Düsseldorfer weiter mit einer extrem dünnen Personaldecke tun, denn nach wie vor ist der 21-jährige Andrej Kogut als Allrounder die einzige Alternative zu den drei Stammspielern im Rückraum, Michael Hegemann, Frantisek Sulc und Bostjan Hribar. Und von den Spielern, die die HSG noch hat, sind einige angeschlagen. "Ich war selbst am Donnerstag bei unserem Doc Pauly und war überrascht, wie viele Spieler da saßen", flachst Manager Frank Flatten. Den kleinen Kader ergänzt Kreisläufer Bastian Roschek aus der A-Jugend.

Derartige Personalsorgen hat Göppingen nicht: Michael Thiede und die beiden Nationalspieler Michael Haaß und Lars Kaufmann sind nur das Stamm-Trio eines gleich achtköpfigen Rückraumes, der über Außen von Dragos Oprea und Christian Schöne, sowie über den Kreis von Manuel Späth bestens unterstützt wird. "Schöne und Späth sind Stammspieler in der Nationalmannschaft", sagt Suton anerkennend, lobt aber vor allem zwei andere Göppinger: "Enid Tahirovic ist zurzeit einer der besten Torhüter der Liga. Und Thiede hat eine super Entwicklung gemacht. Er wirft sogar von noch weiter weg als Kaufmann." Der bekanntlich einer der wurfgewaltigsten Spieler der Liga ist. Die Frage, wie er dieses Duo stoppen will, beantwortet Suton mit einem Lächeln: "Wir setzen die Latte bei unserem Tor etwas tiefer."

Tatsächlich hat sich der Übungsleiter wie immer akribisch auf den Gegner vorbereitet und sich überlegt, wie zum Beispiel Kaufmann gestoppt werden kann. Im Hinspiel gelang das noch nicht – da avancierte der Blondschopf mit neun Toren beim 33:26-Sieg zum Göppinger Matchwinner.

Quelle: RP
 
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