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Lokalsport
30 Stadtderbys in der Fußball-Bezirksliga

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Landesligisten treffen unter anderem auf Teams aus Wuppertal, Neuss und Krefeld. Von Tobias Dinkelborg

Recht machen kann man es ohnehin niemandem. Schon gar nicht, wenn es um die Gruppeneinteilungen der Landes- und Bezirksligen geht. Doch in diesem Jahr hält sich zumindest der Protest der Düsseldorfer Fußballklubs in Grenzen. Es gäbe auch im Grunde überhaupt keinen Anlass zur Aufruhr. Das sieht Peter Korn ebenfalls so. Bezirksligist Eller 04, dessen sportlicher Leiter Korn ist, spielt in der kommenden Saison gemeinsam mit den Neusser Vertretern, dem SSV Berghausen (Kreis Solingen) und allen Stadtrivalen in Gruppe 2. "Für mich ist diese Einteilung ein logischer Schritt", bekundet Korn.

Im vergangenen Jahr noch lagen die Nerven blank im Lager von Turus Zweitvertretung, nachdem die Oberbilker als einziges Team aus der Landeshauptstadt einer anderen Staffel zugeordnet worden waren. "Ich freue mich, dass alle Düsseldorfer Mannschaften wieder vereint sind", erklärt Harald Becker, Trainer von Schwarz-Weiß 06. "Wir treffen jetzt im Stadtteilderby auf Turu II, und die beiden Partien gegen die SG Unterrath dürften ebenfalls interessant werden."

Auch Korn reizen die 30 in dieser Saison anstehenden Lokalduelle. "Es wird in jedem Fall sehr spannend", verspricht er. Die Qualität der Gruppe kann er freilich nur schwer einschätzen. "Für uns ist das Neuland. Ich gehe aber davon aus, dass unsere Gegner sehr spielstark sein werden", konstatiert Korn. Nach dem verpassten Landesliga-Aufstieg in der abgelaufenen Saison möchte Eller 04 dennoch oben angreifen. "Natürlich ist das unser Ziel", ergänzt der sportliche Leiter.

Während die Einteilung der Bezirksligen kaum vorherzusagen war, verhielt sich die Angelegenheit hinsichtlich der zwei Landesligen anders. Es schien von vornherein klar, dass die Düsseldorfer Teams auf die Konkurrenten aus den Kreisen Solingen, Wuppertal, Mönchengladbach, Neuss und Krefeld treffen. Ganz so, wie es nun auch offiziell verkündet wurde. "Das ist keine große Überraschung", erklärt Holger Sturm, Trainer von Oberliga-Absteiger TV Kalkum-Wittlaer. "Selbstverständlich sind gute Mannschaften dabei. Aber unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Ob nun in dieser Gruppe oder in der anderen, das ist egal." Natürlich ist sich Sturm darüber im Klaren, dass die Aufgabe nicht unbedingt leicht wird.

Mit den Einteilungen haben es die Verbandsverantwortlichen jedenfalls den Düsseldorfer Vereinen recht gemacht.

Quelle: RP
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