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Lokalsport
32:36 - die SG Langenfeld ist eine Nummer zu groß für den ART

Düsseldorf. Vor dem Oberliga-Spitzenspiel gegen die SG Langenfeld hatte der ART die weiblichen Zuschauer und alle Dauerkarteninhaber zu einem Glas Sekt eingeladen, um mit ihnen auf ein erfolgreiches neues Jahr 2016 anzustoßen. Mehr zu feiern gab es nach 60 Minuten für die Rather Handballer dann jedoch nicht mehr. Mit 32:36 unterlag der bis dahin mit den Gästen punktgleiche Dritte dem Tabellenzweiten.

Natürlich hatte ART-Trainer Dusko Bilanovic nach der Partie einiges an der Leistung seiner Schützlinge auszusetzen, stärkte ihnen aber auch gleichzeitig den Rücken, bevor es demonstrativ zum gemeinsamen Abendessen in ein griechisches Restaurant ging. Schließlich hatten sie vor der Weihnachtspause eine starke Serie mit acht Siegen und nur einer hauchdünnen Niederlage gegen den Spitzenreiter HSG Bergische Panther hingelegt: "Wir gewinnen und verlieren als Team", war der Tenor. 300 Zuschauer hatten einen starken Auftakt der Düsseldorfer erlebt, die eine 3:0-Führung vorlegten und den Vorsprung bis zum 6:3 hielten. Da die Deckung jedoch nicht ihren besten Tag erwischt hatte, konnte Langenfeld allmählich aufholen und kam mit dem Treffer zum 10:10 zum ersten Mal zum Ausgleich. Wenig später kippte der Vergleich dann endgültig zu Gunsten der SGL, die mit 13:12 die Führung übernahm und über ein 20:17 zur Pause diese auf 23:17 ausbaute. Die Rather steckten jedoch nicht auf, sondern kämpften sich bis auf 23:25 zurück in die Partie. Einem erneuten Zwischenspurt der Gäste hatten sie dann jedoch nur wenig entgegenzusetzen. So fiel in der 50. Minute mit 26:33 die Vorentscheidung.

Bilanovic sah hinterher den Grund für die Niederlage nicht allein in der Abwehr. "Sicherlich hatten wir heute große Probleme mit unserer Deckung, die einfach nicht so präsent wie vor der Weihnachtspause war", analysierte er. "Zudem sind unsere jungen Spieler aber auch nicht mit dem Druck eines solchen Spitzenspiels klargekommen."

(hinz)
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