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Lokalsport
Angermund erkämpft einen Punkt

Düsseldorf. Durch ein 22:22 gegen den erwartet starken LTV Wuppertal verteidigte der TV Angermund zum Ende der Hinrunde seinen vierten Platz in der Handball-Verbandsliga.

Trotz einer ordentlichen Deckung und einem sicheren Simon Kalveram im Tor, hatten die Gäste erst in der Schlussphase der ersten Hälfte mit 9:8 die Führung gegen gute Wuppertaler übernehmen können. Als sie dann aus dem 10:9-Pausenstand einen 18:13-Vorsprung machten, schien der Bann gebrochen. Nach einer Flut von Zeitstrafen, durch die sie in den folgenden zehn Minuten fast ständig in Unterzahl spielen mussten, war der LTV jedoch wieder auf 18:18 heran. Zwar gelang noch einmal eine 20:18-Führung, allerdings glichen die Bergischen schnell auf 21:21 aus. Am Ende hieß es dann 22:22.

Gegen den Landesliga-Dritten ETB SW Essen gab es für die HSG Jahn/SC West am Ende eine klare 21:29-Niederlage. Dabei waren die Gastgeber gut gestartet und hatten nach 20 Minuten mit 7:4 geführt, obwohl sie in dieser Phase zwei Siebenmeter ausgelassen hatten. "Wir waren auf einem guten Weg. Am Ende hat es aber nicht gereicht, weil wir uns viele technische Fehler erlaubt haben und in der Deckung körperlich nicht präsent genug waren", analysierte HSG-Trainer Markus Wölke. So drehte Essen bis zur Pause (10:14) die Partie und ließ es nach einer 18:10-Führung bis zum Schluss ruhig angehen.

Auch bei der 27:33-Pleite der Fortuna gegen den ART II war die Abwehrarbeit der Knackpunkt. "Wir haben im Moment nicht die Sicherheit in der Deckung, die uns nach vorne trägt", stellte Fortuna-Trainer Andreas Laschet fest. Deshalb kämpften sich die Gastgeber nach Rückständen mit 3:3, 12:12 und 21:22 zwar immer wieder zurück, ließen die Rather aber auch immer wieder ziehen.

Obwohl gleich sechs Stammspieler fehlten, verkaufte sich die SG Unterrath gegen den SV Kettwig II gut und setzte sich verdient mit 31:29 durch. Nach einem wechselhaften Beginn gab die SGU nach dem Treffer zum 14:13 die Führung nicht mehr ab und ging mit einem 17:13 in die Pause. Als dann am Ende Kettwig mit einer offenen Manndeckung alles auf eine Karte setzte und es noch einmal eng wurde, hielten Zugang Hanno Waltermann und Tobias Plümel mit ihren Treffern den Sieg fest und verdienten sich ein Sonderlob von SGU-Trainer Burkhard Räker.

(hinz)
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