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Lokalsport
Angermunder Handballer wollen im Spitzenspiel Revanche

Düsseldorf. Nur einen kurzen Waldspaziergang liegen die Sporthallen des TuS Lintorf und des TV Angermund auseinander. Entsprechend groß ist die Rivalität der Handball-Verbandsligisten. Deshalb schmerzte es den TVA sehr, sich dem Nachbarn in der Hinrunde 21:31 beugen zu müssen. Vor dem Rückspiel (heute, 18 Uhr, Schulzentrum Lintorf) sind die Karten jedoch neu gemischt. Während die Gastgeber zuletzt schwächelten und auf Platz drei zurückfielen, rückte Angermund durch fünf Spiele ohne Niederlage auf Platz zwei vor. Für TVA-Coach Ulrich Richter sind die Gastgeber dennoch in der Favoritenrolle: "Angeschlagene Boxer sind gefährlich. Aber natürlich wollen wir die Partie so lange wie möglich offen halten und dann sehen, was geht."

Nach der ersten Saison-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die HSG Jahn/SC West darf sich Landesliga-Spitzenreiter MTG Horst Essen vorerst keinen Fehltritt mehr erlauben, da der Zweite Tura Altendorf nun wieder bis auf einen Punkt heran ist. Entsprechend motiviert werden die Essener die SG Unterrath empfangen. Diese konnte im Hinspiel in der ersten Halbzeit (11:12) mithalten, unterlagen am Ende aber dennoch klar mit 23:30. Bei den Unterrathern stehen hinter einigen Namen Fragezeichen.

Da einige Spieler während der Saison den Verein verlassen haben, befindet sich die HSG Velbert/Heiligenhaus im Umbruch und tritt nicht mehr so souverän auf wie in der Hinrunde, in der es für Landesligist Fortuna eine 21:30-Niederlage gab. Deshalb rechnet sich Trainer Andreas Laschet etwas aus, zumal er Bestbesetzung aufbieten kann: "In ihrer jetzigen Situation könnte die HSG unsere Kragenweite haben."

Nach dem überraschenden Sieg gegen Horst ist die HSG Jahn/SC West hochmotiviert, auch dem Vierten TV Cronenberg ein Bein zu stellen und dadurch an ihm in der Tabelle vorbeizuziehen. Allerdings warnt Trainer Markus Wölke vor allzu viel Euphorie: "Es wird sicher nicht leichter als gegen Horst. Ich rechne damit, dass Kleinigkeiten entscheidend sein werden." Bis auf Konrad Scharping (Urlaub) sind die Oberkasseler komplett.

Nachdem der ART II aufgrund akuter Personalprobleme am vergangenen Wochenende Tura Altendorf kampflos die Punkte überlassen musste, kann Trainer Kai Petersen für das heutige Landesliga-Derby (18 Uhr, Graf-Recke-Straße) mit der HSG Gerresheim Entwarnung geben: "Natürlich sind wir auf den einen oder anderen A-Jugendlichen angewiesen. Aber auf jeden Fall werden wir eine spielfähige Mannschaft mit ordentlichem Landesliga-Niveau am Start haben."

Personalprobleme sind angesichts des großen Verletzungspechs bei den Gerresheimern fast schon Normalität. Trainer Ralf Müller freut sich über die Rückkehr des wiedergenesenen Sebastian Eichhorn: "Damit haben wir zwei Wechselspieler. Das ist für uns fast schon Luxus. Aber sicher hat unsere Situation unser Team auch zusammengeschweißt."

(hinz)
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