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Lokalsport
Angermunds Trainer bleibt gelassen

Düsseldorf. Der TVA trifft im Derby der Handball-Verbandsliga auf den TV Ratingen.

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt hat der TV Angermund in der Handball-Verbandsliga mit fünf Siegen und einem Unentschieden ordentlich Fahrt aufgenommen und steht mittlerweile in der Tabelle auf Rang fünf. Dadurch sind die Angermunder zumindest vom Papier her im Derby gegen den Zehnten TV Ratingen in der Favoritenrolle. Dies will TVA-Trainer Ulrich Richter so nicht gelten lassen, obwohl er den Gegner vor dem heutigen Vergleich (18.15 Uhr, Walter-Rettinghausen-Halle) lobt: "Unser Gegner ist zu sehr ansprechenden Leistungen in der Lage. Wichtig ist, dass wir Jens Szonn in den Griff bekommen, der gegen Remscheid elf Treffer erzielte."

Zum Landesliga-Derby empfängt die HSG Gerresheim derweil (heute, 18.30 Uhr, Gräulinger Straße) die HSG Jahn/SC West. Nachdem am vergangenen Wochenende endlich der erste Saisonsieg gelang, gehen die Gastgeber hochmotiviert in die Begegnung und wollen gegen die Oberkasseler nachlegen. Da Trainer Ralf Müller allerdings weiterhin mit einem Rumpfkader auskommen muss, rechnet er mit einem knappen Ergebnis. Auch sein Gegenüber Markus Wölke geht von einer engen Partie aus: "Es waren stets 50:50-Spiele zwischen uns und Gerresheim. Ich glaube, dass dies auch am Samstag so sein wird und die Tagesform entscheidet."

Unterdessen gab beim Training der Fortuna nach der deftigen 24:35-Pleite gegen die SG Unterrath Gesprächsbedarf. "Wir haben uns ausgesprochen. Ich denke, dass war ein einmaliger Ausrutscher", berichtet Trainer Andreas Laschet und geht optimistisch in das Spiel gegen den SV Kettwig II (morgen, 14.30 Uhr, Graf-Recke-Straße). Gegen Bayer Uerdingen ließen die Essener am vergangenen Wochenende zwar durch einen 34:17-Kantersieg aufhorchen, konnten sich ansonsten bislang aber nur hauchdünn gegen den Vorletzten TB Wülfrath II mit 24:23 durchsetzen.

Nach drei, wenn auch teilweise äußerst knappen Niederlagen in Folge, will der ART II bei der DJK Grün Weiß Werden in die Erfolgsspur zurückkehren. Entsprechend zuversichtlich fährt der Tabellenneunte, bei dem zurzeit nur Jens Kock sicher fehlt, zum Zehnten. "Wenn wir in Essen einigermaßen ordentlich besetzt sind, dürfte einem Sieg nichts im Wege stehen", glaubt Trainer Kai Petersen.

Beim mit 16:0 Punkten souveränen Spitzenreiter SG Tura Altendorf muss die SG Unterrath indes ihre Visitenkarte abgeben. Obwohl die Unterrather mit sieben Punkten aus vier Spielen zurzeit einen Lauf haben, bleibt ihr Trainer Burkhard Räker realistisch: "Wir fahren als krasser Außenseiter dahin." Gleichzeitig gibt er sich kämpferisch: "Auch so sein Spiel muss von Altendorf erst einmal gespielt werden und wir sind momentan in einer guten Form." Allerdings muss er in Essen in Nils Oberwinster und Marcel Filocomo auf zwei wichtige Spieler verzichten.

(hinz)
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