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Lokalsport
ART bleibt trotz Niederlage weiterhin auf Kurs

Düsseldorf. Der Handball-Oberligist hat noch gute Chancen auf die Quali zur Nordrheinliga. Fortunas Damen spielten nur 26:26. Von Michael Hinzmann

Auch im zweiten Spitzenspiel im neuen Jahr konnte der Handball-Oberligist ART nicht punkten und unterlag dem Tabellendritten TV Aldekerk mit 23:28. Unterm Strich sind die Rather aber nach wie vor voll im Soll, da ihr momentaner Sechster Platz am Saisonende die direkte Qualifikation für die neue Nordrheinliga bedeuten würde.

Deshalb hielt sich der Frust bei Trainer Dusko Bilanovic und seinen Schützlingen nach dem Abpfiff in Grenzen, zumal sie über weite Strecken eine ordentliche Leistung gezeigt hatten. So drehten sie in der Anfangsphase einen 2:3-Rückstand in eine verdiente 7:4-Führung.

Erst wenige Minuten vor der Halbzeit konnte der TVA mit 11:10 erneut das Ruder übernehmen und erhöhte nach einer Roten Karte für Rene Wagner bis zur Pause auf 15:10. "Rene ist auf den freistehenden Kreisläufer gefallen. Es war eine äußerst unglückliche Situation", schilderte Bilanovic hinterher die Szene. Auch die zweite Halbzeit gehörte zunächst den Gastgebern, da sich der ART viele technische Fehler leistete und so mit 12:20 ins Hintertreffen geriet. Obwohl sich wenig später auch Patrick Ranftler eine Platzverweis einhandelte, kämpften sich die Gäste noch einmal auf 17:21 heran. Mehr war jedoch aufgrund der weiterhin durchwachsenen Vorstellung im Angriff nicht drin.

Trotz einer knappen 26:23-Führung kurz vor Spielschluss musste sich Fortuna im Spitzenspiel der Damen-Oberliga gegen den Fünften TB Wülfrath am Ende mit einem 26:26 begnügen. "In der Summe sicherlich ein gutes Spiel. Aber wir hatten zu oft unnötige Schwächephasen, in denen wir selbst den Gegner stark gemacht haben. Das rächt sich irgendwann. Zudem fehlten uns die einfachen entscheidenden Tore aus dem Rückraum von Leonie und Judith Berger", meinte Co-Trainer Klaus Allnoch.

Vor allem durch viele technische Fehler wurden die Gastgeber immer wieder zurückgeworfen, nachdem sie sich einen kleinen Vorsprung erspielt hatten. Nach einem 1:3-Rückstand schien man mit 6:5 und 8:6 auf dem richtigen Weg. Doch wenig später kamen die Wülfratherinnen wieder auf 10:10 heran, bevor es ein wenig klarer mit 16:12 in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang hielten Unsicherheiten in der Fortuna-Abwehr, die dynamisch agierenden Gäste im Spiel. Diese kamen daraufhin erneut zum Ausgleich (17:17) und egalisierten kurz darauf eine 20:18-Führung der Fortuna, obwohl Torhüterin Denise Giesler eine starke Leistung zeigte und viele Fehler ihrer Vorderleute ausbügelte.

Quelle: RP
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