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Lokalsport
ART hat Teilnahme an Nordrheinliga in eigener Hand

Düsseldorf. Bei noch sechs ausstehenden Spielen in der Dritten Liga ist für die Handballer der SG Ratingen, des Neusser HV und des TV Korschenbroich der Klassenerhalt im Prinzip schon in trockenen Tüchern. Sie weisen Polster von sieben, acht beziehungsweise sogar zehn Punkten zum ersten Abstiegsplatz auf. Darüber freuen sich nicht nur die betroffenen Vereine, sondern insbesondere auch der ART. Falls nämlich kein Klub aus dem Handballverband Niederrhein absteigt, würde bereits der achte Platz in der Abschlusstabelle der Oberliga reichen, um sich für die in der kommenden Saison neu an den Start gehende Nordrheinliga direkt zu qualifizieren. Dieses Etappenziel könnten die Rather bereits an diesem Wochenende mit einem Sieg klar machen, da sie dann vom Neunten SG OSC Wölfe Rheinhausen nicht mehr eingeholt werden könnten.

Aber auch in dem Falle, dass es überraschenderweise doch noch zwei Mannschaften aus dem Niederrhein-Trio in der Dritten Liga auf der Zielgeraden erwischen sollte, stehen die Chancen des ART für die Nordrheinliga ausgesprochen gut, da dann der sechste Platz nötig würde. Als momentan Fünfter haben die Rather bei noch vier Spieltagen nach Minuspunkten gerechnet einen Vorsprung von sechs Zählern auf den Siebten VfB Homberg.

Für ART-Trainer Dusko Bilanovic zählen solche Rechenoperationen jedoch nur am Rande. Lieber lässt er den Taschenrechner in der Schublade und seine Mannschaft schon frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen: "Wir wollen möglichst viele Zähler bis zum Saisonende einfahren und auf Nummer sicher gehen. Mit zwei Siegen dürften wir dann sicher in der Nordrheinliga sein."

Der erste davon soll möglichst schon heute beim TV Lobberich eingefahren werden. Nachdem dies bereits im Hinspiel mit 30:24 glatt gelang, ist Bilanovic optimistisch, den Erfolg wiederholen zu können, obwohl er in Timo Heuft weiterhin auf einen seiner gefährlichsten Schützen verzichten muss.

(hinz)
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