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ART mit Sorgen gegen starken Aufsteiger

Lokalsport: ART mit Sorgen gegen starken Aufsteiger
Um seinen Einsatz bangt der ART für die Partie gegen Homberg noch: Rückkehrer Lars Lipperson (am Ball). FOTO: Matzerath, Ralph (rm-)
Düsseldorf. Der Handball-Oberligist ist mit drei Siegen in Folgen gut in Schwung, doch ihn plagen personelle Nöte. Fortunas Damen starten in der Oberliga mit der Partie gegen Überruhr in eine "englische Woche". Von Michael Hinzmann

Unerwartet schnell hat sich der VfB Homberg als Aufsteiger an die raue Luft in der Handball-Oberliga gewöhnt. Mit 8:6 Punkten sind die Duisburger als Fünfter dem ART sogar eine kleine Nasenspitze voraus, der mit einem Spiel weniger momentan auf Rang sechs platziert ist. Nach drei Siegen in Folge wollen die Gastgeber morgen (16.30 Uhr, Graf-Recke-Straße) ihren momentanen Schwung nutzen, mit einem weiteren Erfolg am VfB vorbeiziehen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Dies wird gegen den starken Liga-Neuling allerdings auch aus Sicht von ART-Trainer Dusko Bilanovic kein Spaziergang: "Uns erwartet ein schweres Spiel. Wie schon gegen den TSV Aufderhöhe haben wir es mit einer sehr erfahrenen Mannschaft zu tun. Deshalb müssen wir diszipliniert spielen, unsere Chancen konsequent nutzen und wieder aus einer starken Defensive unser Spiel aufziehen."

Personell ist Bilanovic nicht sorgenfrei. Nach wie vor werden die Dauerverletzten Tim Lipperson und Nikolas Neukirchen schmerzlich vermisst. Sollten zudem Timo Heuft und Lars Lipperson, die momentan angeschlagen sind, nicht rechtzeitig fit werden, muss er erneut auf Spieler aus dem Kader der A-Jugend-Bundesliga zurückgreifen.

Mit drei Siegen starteten die Handballerinnen der SG Überruhr verheißungsvoll in die neue Oberliga-Saison. Nach zwei Unentschieden und zuletzt zwei Niederlagen scheinen sie nun allerdings ein wenig aus dem Tritt geraten zu sein und stehen mit 8:6 Punkten momentan auf Rang fünf. Dies überrascht Klaus Allnoch, Co-Trainer der Fortuna, ein wenig: "Wir haben vor der Saison ein Testspiel gegen die Essenerinnen absolviert. Das ist eine schlagkräftige Truppe, mit starken Werferinnen und sehr gutem Tempogenstoß-Verhalten. Eigentlich habe ich mehr von ihnen erwartet. Sie zu unterschätzen wäre dennoch fahrlässig."

Sein Konzept, die blitzsaubere Serie (12:0 Punkte) der Gastgeberinnen morgen (12.30 Uhr, Graf-Recke-Straße) weiter auszubauen, lautet deshalb: "Wir müssen in der Abwehr den gefährlichen Rückraum der SG aggressiv annehmen und ihre Tempogegenstoß-Versuche im Keim ersticken. Zudem setzen wir wieder auf die Stärke unserer Torfrauen."

Für die Fortuna ist der Vergleich mit den Essenerinnen zugleich der Auftakt zu einer "englischen Woche", in der schon eine kleine Vorentscheidung für den weiteren Verlauf der Oberliga-Meisterschaft fallen könnte. Schließlich geht es am Dienstag gegen den Zweiten SV Straelen und am dann folgenden Wochenende gegen den Dritten TV Aldekerk. Beide sind der Fortuna mit jeweils nur zwei Minuspunkten dicht auf den Fersen. Auch deshalb wünscht sich Allnoch einen klaren Sieg gegen Überruhr: " Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Spitzenspiele gehen."

Quelle: RP
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