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Lokalsport
ART muss sich mit Bronze begnügen

Düsseldorf. Gute Einzelleistungen bei den Leichtathletik-Mannschaftsmeisterschaften.

Bis zur 15. von 18 Disziplinen lag der Titelverteidiger ART bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten U16 in Rhede in Führung, sah sich dann allerdings mit einem Überholmanöver aus Wattenscheid (1./210 Punkte) und Leverkusen (2./197) konfrontiert, sodass nur Bronze (196) heraussprang. Schließlich setzten die stark besetzten Kontrahenten erst gegen Ende ihre beiden Joker ein, deren Punkteausbeute doppelt verrechnet wird, und verwiesen die Rather damit in die Schranken.

Dennoch hatten die ART-Talente beachtliche Einzelleistungen vorzuweisen, darunter den Sieg der 14-jährigen Pauline Hillebrand im Speerwerfen. Eine Woche zuvor hatte sie beim Sportfest in Leichlingen mit 41,60 Metern deutschlandweit die zweitbeste Weite der W14 in diesem Jahr erreicht. In Rhede steigerte sich Hillebrand sogar auf 43,18 Meter und lieferte ihrem Verein die volle Punktzahl. Einzelsiege sicherten sich zudem Lea Kruse (800 Meter in 2:20,17 Minuten) sowie Luisa Hood über 80 Meter Hürden (12,25 Sekunden). Während dem jüngeren Jahrgang der ART-Jungen der Sprung nach ganz oben knapp verwehrt blieb - Eric Aßmann (1,84 m im Hochsprung), Daniel Luca Sergio (800 m in 2:06,38 Minuten) und Yannik Zein (45,74 m im Speerwerfen) - sorgte die Startgemeinschaft Düsseldorf, eine Kooperation des ASC und TV Angermund, für weitere Top-Platzierungen im Einzel.

Beim Gesamtsiebten (128 Punkte) gelang nicht nur Leon Vargin (TVA, 800 m in 2:04,25 Minuten), sondern auch Oscar Grube (ASC, 6,34 m im Weitsprung) der Sprung auf Platz eins. In der Besetzung Gregory Minoue, Grube, Vargin und Jaron Boateng schaffte die 4 x 100-Meter-Staffel beim großen Finale dann das zweitbeste Ergebnis hinter dem Quartett aus Wattenscheid und stellte in 45,12 Sekunden einen neuen Kreisrekord auf.

(zab)
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