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Lokalsport
Aus in der Champions League

Düsseldorf. Tischtennis: Borussia musste die Hoffnungen auf das Halbfinale früh aufgeben. Von Tino Hermanns

Auch die Borussia kann keine "Wunder auf Bestellung" vollbringen. Nach der 2:3 Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Tischtennis Champions League gegen AS Pontoise Cergy TT (Frankreich) hatten sich die Borussen noch nicht aufgegeben. Ein 3:1 in der Nähe von Paris hätte den Borussen zum Halbfinaleinzug gereicht. Doch bereits nach den ersten beiden Matches in Pontoise war "der Drops gelutscht". Panagiotis Gionis hatte gegen den Ex-Borussen Marcos Freitas verloren und auch Rekord-Europameister Timo Boll hatte überraschend gegen Wang Jianjun das Nachsehen. Achantas Sieg gegen Karlsson reichte nicht. Die Franzosen lagen (auch wegen der Gesamtsatzdifferenz uneinholbar vorn). Jetzt können sich die Borussen voll auf die Bundesliga konzentrieren.

Und da befinden sich die Düsseldorfer als Vierter in trügerischer Sicherheit. Die Düsseldorfer haben mit 14:12 Zählern zwei Punkte Vorsprung vor dem TTC Zugbrücke Grenzau, SV Werder Bremen und TTC Schwalbe Bergneustadt. So richtig entspannt fahren Rekord-Europameister Boll, Gionis (Weltrangliste 24), Patrick Franziska (41) und Sharath Kamal Achanta (67) aber nicht zur TTBL-Partie (morgen, 15 Uhr) beim 1. FC Saarbrücken TT. Ein Erfolg beim Spitzenreiter ist nicht garantiert, dafür sind aber die Bremer gegen den Post SV Mühlhausen und Bergneustadt gegen den TTC Hagen favorisiert. Bei einer Borussia Niederlage und Erfolgen der Konkurrenz um den letzten Meisterschaftsendrundenplatz wäre der zwei-Punkte Vorsprung der Borussia mit einem Schlag perdu und der Vierkampf um Platz vier hätte neue Nahrung.

Also wollen die Borussen im Saarland gewinnen. Nicht ganz leicht, hat der FC doch 22:4 Punkte erspielt. "Saarbrücken steht derzeit zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz", erläutert Borussia-Manager Andreas Preuß. "Die Mannschaft hat in dieser Saison eine konstante Leistung gezeigt und mit Tiago Apolonia einen echten Spitzenspieler, der das Team zu den bisher zwölf Siegen geführt hat." Neben Apolonia will Saarbrücken-Coach Slobodan Grujic noch Adrien Mattenet (40) und Bojan Tokic (65) aufbieten. Mattenets Einsatz ist allerdings fraglich, so das FC-Ersatzspieler Tamas Lakatos (217) auf einen Einsatz hoffen darf.

Chefcoach Danny Heister hat die Qual der Wahl. Aus seinem Spielerquartett ist keiner verletzt und alle brauchen Spielpraxis. Als einziger dürfte Boll gesetzt sein. "Aber wir dürfen nicht nur auf ihn setzen", so Heister.

Quelle: RP
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