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Lokalsport
Bei der U23 dürfen die Spieler jetzt Nummern ziehen

Düsseldorf. Trainer Taskin Aksoy ordnet teambildende Maßnahmen im Trainingslager an. Im Testspiel siegt der Fußball-Regionalligist mit 3:0. Von Maximilian Lonn

Während sich die Profifußballer der Fortuna im österreichischen Maria Alm auf die neue Saison vorbereiten, wählte die U23 die heimische Variante und legte ihrerseits im sauerländischen Willingen den Grundstein für die kommende Regionalliga-Spielzeit. Zwischen hohen Tannen und steilen Abhängen, die im Winter tausende Skifans anlocken, konnten sich die Regionalliga-Fußballer von Trainer Taskin Aksoy in aller Ruhe nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch privat näher kennen lernen.

Und dafür ließ sich das Trainerteam einiges einfallen: So mussten die Fortuna-II-Spieler beispielsweise vor jedem Mittagessen eine Nummer ziehen und wurden anschließend an den jeweils nummerierten Tisch gesetzt. Durch diese Maßnahme sollte zum einen eine mögliche Grüppchenbildung verhindert und zum anderen die Kommunikation zwischen alten und neuen Spielern gefördert werden.

Dass diese immer besser wird, zeigte sich im abschließenden Testspiel gegen den Regionalliga-Absteiger TuS Erndtebrück. Vor allem der erste Durchgang dürfte Aksoy gefallen haben, als seine Mannschaft im Offensivpressing viel druckvoller und zielstrebiger agierte als noch in den beiden Testpartien zuvor. Einziges Manko: die Chancenverwertung, die ein höheres Endergebnis als 3:0 verhinderte.

Zudem merkte man den Flingernern gerade nach dem Seitenwechsel an, dass einige Spieler noch sichtlich Probleme mit Aksoys anspruchsvollem Spielsystem haben. Weil es nicht nur eine hohe Laufleistung erfordert, sondern auch taktisches Geschick. So lässt der Fußballlehrer seine Elf ziemlich früh angreifen, wodurch die Räume im Rücken der Spieler ziemlich groß werden können.

Entsprechend müssen diese im Umschaltspiel schnell geschlossen werden, was Kraft und Konzentration kostet. "Einige Spieler werden gerade zum ersten Mal mit dieser Art von Fußball konfrontiert - da ist es ganz normal, dass da noch Probleme auftreten können", sagt Aksoy. "Die Jungs werde ihre Zeit brauchen. Das ist ein Prozess, der sich wahrscheinlich durch die gesamte Hinrunde ziehen wird." Das Fundament ist zumindest gelegt.

Quelle: RP
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