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Lokalsport
Bei Turu steht die Null seit mehr als 300 Spielminuten

Düsseldorf. 302 Minuten ist es her, dass Turus Stammtorhüter Björn Nowicki zum letzten Mal den Ball aus seinem Tor holen musste. Im Dezember des vergangenen Jahres gegen Kapellen-Erft war das. In den drei Partien der Fußball-Oberliga nach der Winterpause blieben die Oberbilker bei einem Unentschieden und zwei Siegen ungeschlagen und zudem ohne Gegentor. Das war zu einem großen Teil auch ein Verdienst von Nowicki, der von den A-Junioren der Fortuna über die Sportfreunde Baumberg zur Feuerbachstraße gekommen war und sich dort zu einem absolut verlässlichen Schlussmann entwickelt hat.

Hinzu kommt, dass sich seine Vorderleute gegen Krefeld-Fischeln, 1. FC Bocholt und MSV Duisburg II bei ihren defensiven Aufgaben durchweg auf der Höhe befanden. "Wir haben gezielt die Lauf- und Kampfbereitschaft geübt", erklärt Turus Trainer Frank Zilles. Akteure wie Patrick Dertwinkel und Robert Norf, die ihre Aufgaben früher eher im kreativen Bereich sahen, sind sich nicht zu schade, in der Defensive weite Wege zu gehen und ihre Gegner früh und erfolgreich anzugreifen.

Das soll auch am Wochende im Auswärtsspiel beim Tabellensechsten TSV Meerbusch seine Fortsetzung finden. Der linksrheinische Fusionsverein, der das Hinspiel mit 1:0 für sich entscheiden konnte, hat in der Winterpause seinen bis dahin besten Torschützen Alexander Pranjes (früher bei Turu) an den Titelfavoriten Wuppertaler SV abgegeben. Die Mannschaft vom Trainer-Duo Robert Palikuca und Olivier Caillas verfügt aber im Ex-Fortunen Kevin Dauser und dem früheren Wuppertaler Dennis Schmidt noch über andere torgefährliche Akteure. Die Defensive der Turu wird auch darauf eingestellt sein.

(mjo)
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