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Lokalsport
Beim SC West tritt im Tor der nächste Notfallplan in Kraft

Düsseldorf. Eigentlich hatte SC-West-Coach Marcus John nach dem 1:0-Derbysieg in der Fußball-Oberliga gegen Turu nur herumgealbert, als er mit einem süffisanten Lächeln zu Torwarttrainer Dennis Prostka sagte: "Wenn das so weitergeht, gehst du wieder zwischen die Pfosten." Doch nun könnte der Scherz Realität werden.

Denn Stammtorwart Fabian Koch, der nach einem Luftzweikampf umgeknickt war, musste zuletzt verletzt ausgewechselt werden. Kollege Alexander von Ameln fällt mit einer Meniskusverletzung schon länger aus, und so sprang Julien Schneider in die Bresche, den John einst für ein solches "Worst-Case-Szenario"geholt hatte. In dem A-Jugend-Trainer, dessen Qualitäten im Tor John bestens kennt, hatte der Coach einen Mann für sen Notfallplan und startete so mit nur zwei Keepern in die Saison.

Als dritter Torwart war Schneider schließlich zunächst auf die Bank gerückt und gegen die Turu dann erstmals auf das Spielfeld. Weitere Einsätze werden folgen, weil bei Koch ein Mittelfußbruch diagnostiziert wurde. Und auch Prostka muss wieder ran. Zumindest sitzt der 35-Jährige, dessen letzter Einsatz im Mai 2011 war, am Sonntag in Hilden (15 Uhr, Hoffeldstraße) auf der Bank. Im Gegensatz zum abstiegsbedrohten Städtenachbarn haben die Düsseldorfer ihr Saisonziel von 42 Punkten bereits vorzeitig erreicht. "Wir werden jetzt aber nicht aufhören, Fußball zu spielen", sagt John. Und eine kleine Rechnung ist mit dem VfB 03 ja auch noch offen, endete das Hinspiel doch 2:0 für die Hildener.

(zab)
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