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Lokalsport
Ben Abelski ist neuer Vorsitzender des Rather SV

Düsseldorf. Der Ex-Spieler von Fortuna II übernimmt das Kommando beim Fußball-Landesligisten, für den er auch aktiv spielt. Von Manfred Johann

Am Ende der vergangenen Saison stieg der Rather SV nach vielen Jahren in der Kreis- und Bezirksliga in die Fußball-Landesliga auf. Nach rund zwei Drittel der laufenden Spielzeit haben die Rather in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse den Klassenerhalt endgültig sicher. Der Abstand zu den Abstiegsrängen war schon seit einiger Zeit so groß, dass die Mannschaft von Trainer Christian Schmitz sich bereits auf ein weiteres Jahr in der Landesliga freuen konnte.

Ob der Aufstiegstrainer dann im Waldstadion noch das Sagen an der Seitenlinie hat, ist allerdings fraglich. Schmitz hat angekündigt, ab dem Sommer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. "Unseren Erfolgstrainer davon zu überzeugen, bei uns auf der Kommendobrücke zu bleiben, ist eine meine vorrangigen Aufgaben", sagt der neue Vorsitzende des Rather Fußballvereins. Der heißt Ben Abelski und hat im Düsseldorfer Sport einen durchaus bekannten Namen.

Als Offensivspieler war Abelski lange Zeit für Fortuna im Einsatz, in der zweiten Mannschaft sogar als Kapitän. Es folgten zwei Jahre beim Wuppertaler SV, bevor er überraschend zum damaligen Bezirksligisten nach Rath wechselte, wo er immer noch aktiver Spieler ist. "Es ist sicher ungewöhnlich, dass ein noch aktiver Spieler der ersten Mannschaft das Amt des Vorsitzenden übernimmt", sagt er. Der Grund für seine neue Funktionärsaufgabe klingt einleuchtend: "Der RSV ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich nach dem Rückzug des langjährigen Vereinschefs Georg Seidel nicht lange gezögert habe, dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen." Aber nicht nur seine soziale Ader sei entscheidend für den Einstieg in die Vorstandsarbeit gewesen: "Viele gute Gespräche mit engagierten Leuten, die mich unterstützen wollen, ein neues sportliches Konzept umzusetzen, haben auch dazu beigetragen."

Ein wichtiger Pfeiler seines Konzepts ist die verstärkte Einbeziehung der Jugend beim RSV. "Ich habe gute Kontakte, zum Beispiel zur Jugend-Abteilung der Fortuna, eventuell wäre da ein Zusammenarbeit möglich", sagt Abeklski. Und er kann sich gut vorstellen, dass mancher talentierte Jugendspieler auch wegen der beim Rather SV spielenden bekannten Fußballer in den Düsseldorfer Norden wechseln könnte.

Das sind neben ihm noch sein Bruder Alon (MSV Duisburg Arminia Bielefeld/2. Bundesliga, SpVgg Unterhaching/3. Liga) und Marcel Podszus (Borussia Mönchengladbach/1. Bundesliga, Chemnitzer FC/2. Bundesliga, 1. FC Kleve/Regionalliga West). Letzterer gehört als sportlicher Leiter auch zum neuen Vorstand.

Quelle: RP
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