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Lokalsport
Borusse bringt Silber aus China mit

Düsseldorf. Tischtennisspieler Wollmert ist bei "China Open" der Behinderten erfolgreich.

Für eine optimale Vorbereitung auf die Paralympics in Rio de Janeiro (Brasilien) ist Jochen Wollmert (Borussia) keine Weg zu weit. Der Tischtennisspieler reiste nach Peking (China) um sich dort mit den Besten der Welt in seiner Behindertenklasse (starke Beeinträchtigung an Beinen und sehr starke Beeinträchtigung am Spielarm) zu messen. Mit Erfolg, denn der Borusse holte bei den "China Open" Bronze im Einzel und Silber mit dem Team.

Obwohl Wollmert mit einer Niederlage gegen den Japaner Susumu Miyawaki in das Einzelturnier gestartet war, ließ sich der Routinier nicht beirren und gewann ein Spiel nach dem anderen. Erst im Halbfinale wurde er vom Weltranglisten-Neunten Shuo Yan aus China gestoppt (1:3). "Ich habe zuvor Satzrückstände in Siege umgewandelt. Das gibt mir Selbstvertrauen", sagte Wollmert. Die gute Form bewies er auch im Teamwettbewerb an der Seite des Tschechen Daniel Horut. Nur einmal musste sich das Duo einer gegnerischen Paarung beugen, der chinesischen - im Finale.

(tino)
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