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Lokalsport
Borussen bereiten sich auf Rio vor

Düsseldorf. Bei den "Slovenian Open" der Behinderten sind vier Düsseldorfer am Start.

National sind die Borussen Sandra Mikolaschek, Stephanie Grebe, Tom Schmidberger und Jochen Wollmert ganz weit vorne, was sie bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Behinderten bewiesen hatten. Jetzt geht es darum, die Form für die Paralympischen Spiele (7. bis 18. September) in Rio de Janeiro (Brasilien) aufzubauen. Das Borussia-Quartett hat sich bereits für die "Olympischen Spiele der gehandicapten Sportler" qualifiziert. Jetzt suchen sie also möglichst häufig den internationalen Vergleich. So auch bei den Slovenian Open in Lasko, die heute starten und bis 7. Mai ausgetragen werden.

Prognosen geben die Borussen aber nur sehr verhalten ab. "Es gilt für mich zu sehen, wo ich international momentan stehe und in welchen Bereichen ich noch arbeiten muss", sagt Schmidberger, der als aktueller Weltranglistenzweiter der Wettkampfklasse 3 (mittelhohe Querschnittlähmung) zu den Favoriten in Lasko zählt. Die Weltrangliste hat auch der mehrfache Paralympicssieger Wollmert im Blick. "Ich möchte den einen oder anderen vor mir Platzierten schlagen und die hinter mir auf Abstand halten", sagt Wollmert, der in der Weltrangliste der WK 7 (starke Beeinträchtigung an Beinen und Spielarm) Elfter ist.

Auch Mikolaschek (WK 4/mittlere Querschnittlähmung) und Grebe (WK 6/schwere Behinderungen im Schlagarm, den Beinen und Gleichgewichtsprobleme) gehören international zu den Topspielerinnen. Mikolaschek ist Weltranglistenvierte, Grebe Sechste.

(tino)
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