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Lokalsport
Borussen dominieren im Behinderten-Tischtennis

Düsseldorf. Thomas Schmidberger, Sandra Mikolaschek, Stephanie Grebe und Jochen Wollmert (alle Borussia) drückten den Slovenian Open der behinderten Tischtennisspieler einen fetten Düsseldorfer Stempel auf. Besonders überzeugte Rollstuhl-Tischtennisspieler Tom Schmidberger. In der Wettkampfklasse 3 (mittelhohe Querschnittlähmung) sicherte sich der Borusse den Einzelsieg und gewann zusammen mit Thomas Brüchle (Lindau) Silber im Mannschaftswettbewerb.

Bis ins Halbfinale gab Schmidberger keinen Satz ab. Erst der Weltranglisten-Fünfte Carl Ohgren (Schweden) schaffte einen Satzgewinn, ebenso wie die Nummer eins der Welt, Feng Panfeng, im Finale. "Ich bin überrascht, dass ich schon so weit bin. Zu gewinnen und dabei auch Feng Panfeng zu schlagen, ist ein geniales Gefühl", freute sich der Borusse.

Bronze gab es im Einzel für Stephanie Grebe in der WK 6 (mehrfache Behinderungen) und Jochen Wollmert in der WK 7(sehr starke Defekte der Beine, starke Defekte des Spielarmes). Lediglich Sandra Mikolaschek ging in der WK 4 (niedrige Querschnittlähmung) leer aus. Die 18-Jährige unterlag der Weltranglistendritten Zhang Miao (China) im Viertelfinale, gewann aber mit der Britin Megan Shackelton im Teamwettbewerb Bronze, ebenso wie Wollmert mit Thomas Rau (Landkirchen). Grebe gewann mit Juliane Wolf (Eisenhüttenstadt) Team-Silber.

(tino)
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