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Lokalsport
Borussen treffen auf die Weltelite

Düsseldorf. Düsseldorfer Tischtennisprofis treten ab heute bei den German Open an.

Borussias Timo Boll sucht den Vergleich mit den besten Tischtennisprofis der Welt, um sich für die Olympischen Spiele 2016 in Form zu bringen. "Ich will bei den Spielen in Rio nach einer Medaille greifen", sagt der 34-Jährige. Da kommen Boll die heute beginnenden German Open (27. bis 31. Januar) in Berlin gerade recht. In der Bundeshauptstadt kommt ein "olympiareifes" Feld zusammen. "In den Monaten vor Olympia werden alle spielen bis zur Erschöpfung und darüber hinaus. Es gilt, Weltranglistenpunkte für die Olympia-Setzung zu sammeln", sagt der Sportdirektor des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB), Richard Prause.

Kein Wunder also, dass unter anderem der Weltmeister und Weltranglistenerste Ma Long, Olympiasieger Zhang Jike (beide China) sowie Europameister und Ex-Borusse Dimitrij Ovtcharov (Weltrangliste 4) in Berlin dabei sind.

Neben Boll sind von der Borussia auch Patrick Franziska (41), Panagiotis Gionis (24) und Sharath Kamal Achanta (67) dabei, die drei letztgenannten starten in der heute beginnende Qualifikation. Denn das Teilnehmerfeld ist so stark, dass selbst der Weltranglisten-20., Andrej Gacina, nicht mehr den Sprung unter die 16 gesetzten Spieler ins Hauptfeld schafft.

In der ersten Qualifikationsrunde haben die drei Düsseldorfer ein Freilos. In der zweiten Runde trifft Gionis heute Nachmittag auf den Spanier Marc Duran, Patrick Franziska auf den Sieger der Partie zwischen Peter Sereda (Slowakei) und Seyed Pourya Omrani (Iran). Achanta muss sich dem Sieger des Spiels zwischen Martin Allegro (Belgien) und Constantin Cioti (Rumänien) stellen.

(tino)
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