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Lokalsport
Borussia lässt Torun beim 3:0 keine Chance

Düsseldorf. Der deutsche Tischtennis-Rekordmeister gewinnt auch sein drittes Spiel in der Champions League. Morgen tritt er in der Bundesliga beim ASV Grünwettersbach an. Die Halle in Karlsruhe ist ausverkauft. Von Tino Hermanns

Die Borussia nahm den Tischtennis Champions League-Gegner aus Polen ernst. Der 3:2 Erfolg von KST Torun gegen SPG Wels (Österreich) am Spieltag zuvor gab auch allen Grund dazu. Also gingen Timo Boll (Weltrangliste 11), Stefan Fegerl (WR 20) und Anton Källberg (WR 63) voll konzentriert zu Werke, obwohl die Polen auf ihre Nmmer eins, den Brasilianer Cazuo Matsumoto (WR 85), wegen einer Verpflichtung in Südamerika, und auf Tomasz Kotowski (368) wegen einer Handverletzung verzichten mussten So ging im Arag Center Court ein sehr junges Gäste-Team an den Start. Pavel Sirucek (WR 149) war mit 24 Jahren der Älteste. Konrad Kulpa (WR 201) ist 22 und Damian Wederlich gar erst 18. So kam, was kommen musste: Borussia gewann problemlos 3:0. Einzig Fegerl hatte Schwierigkeiten Sirucek zu bezwingen. So bleibt die Borussia ungeschlagen Tabellenführer der Gruppe D.

Morgen kann die Borussia mit Bundesliga-Tabellenführer TTC Fulda-Maberzell gleichziehen. Dafür muss der Tabellendritte beim ASV Grünwettersbach mit 3:0 gewinnen. Dann hätte der deutsche Rekordmeister 10:2 Punkte und 16:6 Matchpunkte erspielt - wie derzeit Fulda. Das wird sich auch nach dem siebten Ligaspieltag nicht geändert haben, denn die Hessen sind in der Neuner-Liga spielfrei.

Dass die Borussia im Karlsruher Stadtteil gewinnen kann, ist klar. Die Düsseldorfer sind einfach so gut besetzt, dass sie jedes Team in Europa bezwingen können. Doch die Partie beim Tabellensechsten wird kein Selbstläufer. Ihre Bundesligatauglichkeit haben die Baden-Württemberger durch zwei Erfolge (3:2 in Bergneustadt, 3:1 gegen Bergneustadt) bereits unter Beweis gestellt. "Wir müssen uns vor allem vor Masataka Morizono in Acht nehmen", meint Borussias Cheftrainer Danny Heister mit Blick auf den Spitzenakteur des ASV. "Ein guter Spieler, der immer für zwei Punkte gut ist."

Der Japaner wird in der Weltrangliste auf Position 48 geführt. Doch auch vor Samuel Walker (WR 110) dürften die Borussen Respekt haben. In der letzten Saison war der inzwischen 21-jährige Engländer im Spiel in Düsseldorf gegen den deutschen Nationalspieler Patrick Franziska und Sharat Kamal Achanta überlegen, machte so zwei Zähler beim Grünwettersbacher 3:2 Erfolg. Walker ist aktuell auf Position 118. der Weltrangliste. ASV-Coach Rade Markovic kann sich auch noch zwischen Alvaro Robles ( 126) und Dang Qui (227) entscheiden.

Heister wird Fegerl, Kamal Achanta (WR 76) und Källberg an den Tisch schicken. Spitzenspieler Boll und die nominelle Nummer drei, Kristian Karlsson (WR 22), kommen nicht zum Einsatz. Boll, weil er eine begrenzte Anzahl von Spielen für die Borussia macht und Grünwettersbach nicht zu den Top-Teams der Liga zählt. Karlsson weil die Entzündung im linken Fuß noch nicht abgeklungen ist. So wird Fegerl für Boll die Spitzenplatz einnehmen. Wer aber an den Positionen zwei und drei eingesetzt wird, ist noch offen. "Darum mache ich mir auch bis zum Schluss Gedanken über die Aufstellung", so Heister.

Quelle: RP
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