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Lokalsport
Der Rather SV absolviert das dritte Lokalderby in Folge

Düsseldorf. Rather SV - TV Kalkum-Wittlaer. Die Derbywochen für den Fußball-Landesligisten Rather SV gehen in die nächste Runde. Nach den Spielen gegen den DSC 99 (1:4) und in Benrath (2:0) steht morgen (15 Uhr, Waldstadion) das Duell mit Kalkum-Wittlaer auf dem Programm. Von Dennis Hamrun und Marvin Wibbeke

"Wir haben in den beiden Spielen zwei Gesichter gezeigt, quasi wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde", erzählt RSV-Trainer Christian Schmitz, der nun darauf hofft, dass sein Team das richtige Gesicht präsentiert. "Wir können uns mit einem Sieg ein wenig von den unteren Regionen absetzen, das muss unser Ziel sein", fordert Schmitz. Er muss seine Elf erneut umbauen: Zissis Alexandris und Astrit Hyseni fallen jeweils mit Bänderrissen aus. Dennoch fühlen sich die Hausherren gut vorbereitet. "Wir wissen, was auf uns zu kommt. Besonders im Umschaltspiel ist der TVKW gefährlich. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen als zuletzt, dann sehe ich uns auf einem guten Weg", sagt Schmitz.

Auch sein Gegenüber Holger Sturm blickt trotz der ausbleibenden Erfolge in den vergangenen Spielen positiv in die Zukunft. Denn spielerisch sah er bei seiner Elf zuletzt einen Fortschritt, die Formkurve zeige deutlich nach oben. Daher rechnet er sich gegen Rath etwas aus: "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, das beide Seiten gleichermaßen für sich entscheiden können." Seit sieben Spielen warten die Gäste auf einen Dreier, die letzten vier Partien gingen allesamt recht deutlich verloren. "Ich möchte gerne mal wieder ein Spiel gewinnen, am liebsten schon am Sonntag", erzählt Sturm. Nicht mithelfen kann bei diesem Unterfangen Leistungsträger Nico Pesch. Für ihn rückt A-Junior Hendrik Flügel in den Kader.

1. FC Mönchengladbach - DSC 99. Wenn der DSC heute (16 Uhr, Luisenstraße) in Mönchengladbach gastiert, kommt es zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Denn die Mannschaft von Trainer Sebastian Saufhaus wird es mit Derman Disbudak, ihrem Top-Torjäger aus der Vorsaison zu tun bekommen. Glücklicherweise konnte die Saufhaus-Elf den Abgang des 24-Jährigen aber bisher sehr gut kompensieren, da sich sein Nachfolger Shun Terada mit bislang fünfzehn Treffern als äußerst treffsicher erwies. Doch obwohl Disbudak bei seinem neuen Club noch nicht zu alter Stärke zurückfinden konnte und die Gladbacher zuletzt dreimal in Folge verloren, erwartet Saufhaus eine sehr schwere Partie. "Gladbach hat eine junge und spielstarke Mannschaft, die über kurz oder lang ihren Rhythmus finden und uns alles abverlangen wird", sagt er.

VfL Benrath - ASV Mettmann. Nach der schwachen Vorstellung im Derby gegen den Rather SV hat der VfL Benrath einiges an Wiedergutmachung zu leisten. Dazu erwarten die Schlossstädter den Liganeuling ASV Mettmann, der zwei Plätze vor den Benrathern auf Tabellenplatz sieben rangiert.

VfL-Trainer Frank Stoffels erwartet derweil einen starken Gegner: "Mettmann hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die über viel Potenzial verfügt." Bei seinen Spielern hofft er dagegen auf eine Reaktion. "Rückschläge gehören zu einem Entwicklungsprozess dazu, jetzt gilt es, daraus die richtigen Lehren zu ziehen", betont der Coach. Aus diesem Grund erwartet er auch mehr Laufbereitschaft und den absoluten Willen, das Spiel zu gewinnen. Eigenschaften, die die Benrather in den Wochen zuvor ausgezeichnet haben. Mit Tim Stemmer und Swan Oehme kehren zwei Akteure aus dem Urlaub zurück, Ralf Grutza kann nach ausgeheilter Verletzung wieder mit dem Team trainieren. Länger ausfallen wird dagegen Dean Hering, der sich bei einem Spiel der zweiten Mannschaft einen Außenbandriss zugezogen hat.

Quelle: RP
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