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Lokalsport
Dezimierter TuS Nord ohne Chance gegen Iserlohn

Düsseldorf. Die ERG Iserlohn war für die Rollhockeyspielerinnen des TuS Nord im Halbfinale des DRIV-Pokals eine Nummer zu groß: Sie warf die Düsseldorferinnen mit einem 8:0-Sieg aus dem Wettbewerb.

Die eh nur geringen Chancen des TuS auf den Einzug ins Pokal-Endspiel erhielten schon vor dem Anpfiff einen weiteren Dämpfer. Trainer Sven Beckmann musste neben Marie Theiler auch auf die an der Schulter verletzte Torjägerin Daniela Paczia verzichten. Um das Maß der Enttäuschungen voll zu machen, war dann auch schon nach knapp zwei Minuten eine Vorentscheidung gefallen. Gerade einmal sieben Sekunden brauchten die Gäste aus dem Sauerland, um TuS-Torhüterin Maren van der Fels zum ersten Mal zu bezwingen. Als den Geschwistern Katharina und Franziska Neubert in einer Co-Produktion das 2:0 gelang, war die Messe bereits gelesen.

Als zwei schnell erzielte Tore nach der Pause das Resultat auf 6:0 schraubten, lag sogar eine zweistellige Niederlage in der Luft. Doch neben der mit zahlreichen Glanzparaden aufwartenden van der Fels waren es gerade die von Trainer Beckmann immer wieder auf das Feld geschickten Nachwuchsspielerinnen, die sich vehement und letztlich erfolgreich gegen das Desaster wehrten. Die talentierte Marie-Luise Rittner hatte Mitte der zweiten Hälfte den Ehrentreffer für den TuS auf den Schläger, scheiterte aber knapp. Sie hätte es für ihren nimmermüden Einsatz verdient gehabt.

TuS Nord: van der Fels, Kittel - Delgado, Rittner, Schulz, Baltes, Hansel, Dlouhy, Brusdeilins, Barnekow.

(mjo)
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