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Lokalsport
DHC auf Mission Titelverteidigung

Düsseldorf. Im vergangenen Jahr holten sich die Düsseldorferinnen sensationell den Titel des deutschen Hallenhockey-Meisters. Diesmal ist das Sussenburger-Team von vornherein höher gewettet - aber Halbfinal-Gegner Berlin ist bärenstark. Von Joachim Pickert

Am Wochenende finden in Lübeck die Endrunden um die deutschen Meistertitel im Hallenhockey statt. Jeweils vier Mannschaften sind bei Damen und Herren dabei, und die verteilen sich auf lediglich fünf Vereine: Sowohl Rot-Weiß Köln als auch der Berliner HC und der Mannheimer HC sind in beiden Endturnieren vertreten. Unter den vier Bundesliga-Regionen ist der Westen mit vier Teilnehmern die absolute Nummer eins. Der früher sehr starke Norden ist in diesem Jahr leer ausgegangen.

Die Damen des Düsseldorfer Hockey-Club wollen in Lübeck ihren deutschen Meistertitel verteidigen. Den Grundstock für die Teilnahme am Final-Four-Turnier legte die Mannschaft der Trainer Nicolai Sussenburger und Karol Podzorski mit der Meisterschaft in der Gruppe West der 1. Bundesliga und dem darauf folgenden 1:0-Heimsieg im Viertelfinale gegen den Vizemeister der Grupper Nord, Harvestehuder THC, am Samstag.

Im vergangenen Jahr, als Außenseiter in der Endrunde, gelang im Halbfinale ein klarer 7:4-Erfolg über die als Titelfavorit ins Rennen gegangene Mannschaft vom Uhlenhorster HC aus Hamburg, die mit einem halben Dutzend Nationalspielerinnen in der Halle stand. Im Endspiel bezwangen die Düsseldorferinnen dann den Westzweiten HTCU Mülheim mit 4:1. Diesmal sind die Voraussetzungen anders, denn inzwischen befinden sich im Kader des DHC vier Nationalspielrinnen, und viele Fachleute trauen den Oberkasselerinnen durchaus die Titelverteidigung zu.

Im Halbfinale steht der DHC morgen um 14.15 Uhr dem Berliner HC gegenüber. Die Berlinerinnen sind im Damenhockey das Maß aller Dinge und haben bereits neun Meisterschaften auf dem Feld und sechs in der Halle erobert. 2013 schafften sie sogar das Double und haben jetzt als einzige der vier teilnehmenden Mannschaften einen Durchmarsch ohne Punktverlust hingelegt. Sollte dem DHC ein Sieg gelingen, wird am Sonntag um 11.15 Uhr RW Köln oder der Mannheimer HC der Gegner im Endspiel sein.

Auch Köln kann mit vier Titeln auf dem Feld und zweien in der Halle auf eine beachtliche Bilanz zurückblicken. Lediglich Mannheim ist bisher leer ausgegangen.

Sussenburger gibt sich optimistisch. "Der Berliner HC ist ein sehr starkes Team - kein Wunder bei elf Spielen und elf Siegen", betont der Trainer des DHC. "Außerdem sind die Strafecken des BHC wirklich sehr gefährlich. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Automatismen weiter beherzigen und vor allem unsere starke Deckung nicht vernachlässigen. Dann allerdings ist das Endspiel am Sonntag für uns realistisch."

Quelle: RP
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