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Lokalsport
DHC-Damen feiern Doppelsieg

Düsseldorf. Wie vor einem Jahr belegen die Damen des Düsseldorfer Hockey-Club auch in dieser Hallensaison den ersten Tabellenplatz in der Westgruppe. Allerdings verdanken die Oberkasselerinnen diese Platzierung ihrem starken Torverhältnis von 76:16, da das Team von Rot-Weiß Köln punktleich auf dem zweiten Rang steht.

Trotz dieses kleinen Schönheitsflecks stimmt beim DHC die Leistung, wie es die Ergebnisse vom Wochenende beweisen. Erst wurde der Crefelder HTC am Samstag vor eigenem Publikum mit 7:0 abgefertigt, einen Tag später folgte mit dem 10:1 bei ETuF Essen der dritte zweistellige Sieg der Saison. Das hat neben dem DHC nur noch der Berliner HC geschafft, der in der Ostgruppe sogar ohne Punktverlust Meister wurde. Gegen den CHTC taten sich die Oberkasselerinnen zunächst sehr schwer und benötigten 18 Minuten, ehe Greta Gerke zum 1:0 traf. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgten Darja Möllenberg per Strafecke sowie Tessa Schubert für einen beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel erzielten Elisa Gräve (2), Gerke und Pia Lothak mit einer Strafecke den 7:0-Endstand. Bemängeln konnte man allerdings die schwache Ausbeute bei den Strafecken, denn bei acht Versuchen gelangen nur zwei Treffer. Außerdem wurde viele Chancen für einen höheren Erfolg nicht genutzt. "Es war ein ziemlich langweiliges Spiel auf ein Tor, aber eine gute Leistung meiner Mannschaft", resümierte DHC-Trainer Nicolai Sussenburger dennoch zufrieden.

Am Baldeneysee hofften die mitgereisten Fans einen Tag später auf ein ähnliches Torfestival wie beim 18:0 im Hinspiel. Das gelang allerdings nicht ganz, trotzdem wurde es durch den 10:1-Sieg am Ende wieder zweistellig. Die Gastgeber waren vor allem in der Anfangsphase ein nicht ernstzunehmender Gegner, was der 6:0-Halbzeitstand beweist.

Erst als Essen auf totale Defensive umschaltete, sah es etwas besser für das ETuF-Team aus. Sussenburger nutzte die Gelegenheit zum Experimentieren und wechselte in der 43. Minute für den Rest des Spieles beim Stand von 7:1 den Torwart gegen einen weiteren Angreifer aus. Die Tore teilten sich indes die üblichen Verdächtigen: Gräve (4), Franziska Falcke, Alisa Vivot, Gerke, Lothak, Schubert und Sabine Markert.

Wie am Vortag war Sussenburger hinterher mit der Chancenverwertung nicht zufrieden. Es ist zu hoffen, dass dies bis zum Viertelfinale am kommenden Wochenende besser wird. Dort erwarten die Damen am Seestern den Tabellenzweiten der Gruppe Nord, den Harvestehuder THC aus Hamburg.

(JP)
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