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Lokalsport
DHC-Damen plagen sich mit Personalsorgen

Düsseldorf. Jetzt ist die Sommerpause auch für die erfolgsverwöhnten Hockeyspielerinnen des DHC endlich vorbei: Die 1. Bundesliga startet in ihre neue Spielzeit. Wie üblich, geht es mit einem Doppelspieltag los. Erst müssen die Oberkasselerinnen beim starken Aufsteiger HTC Uhlenhorst Mülheim antreten (morgen, 14 Uhr) und tags darauf kommt der vorjährige Ligaprimus, der Münchner SC, zum Sportplatz am Seestern (14 Uhr).

In Lisa Marie Schütze, Selin Oruz und Annika Sprink stellte der DHC gleich drei Bronzemedaillengewinnerinnen in Rio. Besonders bitter ist es aber, dass sich Abwehrchefin Sprink im olympischen Halbfinale einen Kreuzbandriss zuzog und für mehrere Monate ausfallen wird. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Kader. Trainer Nicolai Sussenburger hofft auf eine weitere Leistungssteigerung seiner jungen Spielerinnen und hat als Saisonziel das erneute Erreichen der Final Four ausgegeben. Der Start mit dem Doppelspieltag am Wochenende wird jedoch nicht einfach, denn neben Sprink fällt in Oruz eine weitere Bronzemedaillengewinnerin aus und vergrößert damit das Düsseldorfer Lazarett.

Zu allem Überfluss plagen sich einige von Sussenburgers Schützlingen zusätzlich mit kleineren und größeren Blessuren herum. Aus diesem Grund wäre er bereits mit Punkteteilungen zufrieden. Die Vorbereitungsspiele der Oberkasselerinnen offenbarten jedenfalls Licht und Schatten, ein Maßstab über die Leistungsstärke waren sie dabei nicht. "Wir müssen den Herbst überstehen und dabei konstant punkten. Ich hoffe, dass wir immer eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken können und dann spätestens im Frühjahr die ersten vier Plätze angreifen können", erklärt der DHC-Trainer.

(JP)
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