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Lokalsport
DHC darf wieder vom Aufstieg in die Hockey-Bundesliga träumen

Düsseldorf. Die knappe 1:2 (0:1)-Niederlage beim Berliner HC sorgte dafür, dass die Damen des Düsseldorfer Hockey-Club aus den Play-off-Rängen in der ersten Liga auf den fünften Tabellenplatz abrutschten. Die vielen Ausfälle beim Team von Trainer Nicolai Sussenburger waren einfach nicht zu kompensieren. Auch wenn der Sieg der Berlinerinnen am Ende etwas glücklich war. Von Joachim Pickert

In den ersten 35 Minuten hatten die Gastgeberinnen mehr vom Spiel und auch einige Chancen, um eine klare Führung zu erzielen. Jana Gonnermann gelang im Anschluss an eine lange Ecke das 1:0 (16.) für den BHC. Nach der Pause wurden die Oberkasselerinnen durch frühes Pressing immer stärker und die Berlinerinnen hatten teilweise große Mühe, den Ausgleich zu verhindern. Strafecke nach Strafecke erarbeitete sich der DHC - insgesamt sechs an der Zahl. Aber im Abschluss fehlte das Glück oder eine starke Berliner Abwehr verhinderte das 1:1. Zehn Minuten vor dem Ende griff Sussenburger zu der von ihm schon mehrfach genutzten Taktik und wechselte die Torfrau gegen eine weitere Feldspielerin aus. Das brachte Erfolg: Carolin Keil schaffte fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleichstreffer. Sussenburger wollte unbedingt den Sieg und blieb bei dieser Taktik. Das ging jedoch nach hinten los. 20 Sekunden vor dem Ende fand ein Konter der Berlinerinnen durch Pauline Kröger den Weg zum 2:1 ins Düsseldorfer Gehäuse.

In der 2. Herren-Bundesliga ist der Gladbacher HTC ein dankbarer Gegner für den Düsseldorfer HC. Nach zwei klaren Erfolgen in der Vorsaison knüpfte das Team des Trainergespanns Akim Bouchuchi und Mirko Stenzel daran an und besiegte den GHTC am Seestern am Samstag mit einem klaren 7:1 (4:1).

Einen großen Anteil am Erfolg hatte Torwart Lennart Leist, der nur zum 0:1 bezwungen werden konnte. Gladbach war zwar in der 13. Minute mit einer Strafecke in Führung gegangen, aber Torjäger Alexander Vogel stellte drei Minuten später mit seinem fünften Treffer im achten Saisonmatch den Ausgleich her. Danach war die Tormaschine der Oberkasseler kaum zu bremsen. Luis Knisel (22.) und zwei Strafecken von Dominic Giskes (25.) und Clemens Oldhafer (33.) sorgten für die klare Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Oberkasseler ihre Klasse bei ihren Strafecken. Alle drei weiteren Tore durch Clemens Oldhafer (49.), Wei Adams (55.) und Jaime Halfmann (67.) resultierten aus dieser Art Standardsituation.

"Wir sind nicht unruhig geworden. Unsere Ecken werden besser. Das Team ist langsam eingespielt. Wir standen vor allem in der Defensive sehr stabil und unsere Tore fielen heute immer irgendwie zum richtigen Zeitpunkt", sagte Bouchuchi. Durch diesen Sieg und die 1:2-Niederlage von Polo Hamburg bei Heimfeld Hamburg ist die Chance auf den Aufstieg wieder größer geworden. Der Abstand zu Polo beträgt nur noch einen Punkt.

Quelle: RP
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