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Lokalsport
DHC kämpft gegen die schwarze Serie

Düsseldorf. Die Hockeyspielerinnen haben die jüngsten drei Bundesligapartien verloren und deshalb die Tabellenführung abgeben müssen. Mit zwei Heimspielen gegen die Mannheimer Klubs HC und TSV will der DHC wieder in die Spur kommen. Von Joachim Pickert

Drei Niederlagen in Folge dürften langsam genug sein für die Hockeyspielerinnen des Düsseldorfer HC. Durch diese schwarze Serie war schließlich der schöne Vorsprung von sechs Punkten und die Tabellenführung in der 1. FeldhockeyBundesliga futsch. Die Niederlagen gegen die Topteams des Münchner SC und UHC Hamburg waren vielleicht noch verständlich, aber das 1:2 bei der Mittelklassemannschaft des Harvestehuder THC war völlig unnötig.

"Wir hatten 33:4 Chancen", befindet Trainer Nicolai Sussenburger. "Aber das ist kein Beinbruch", ergänzt er schnell. Doch auch der zuversichtliche Coach, der sich stets vor seine Mannschaft stellt, weiß natürlich: Mit Chancen allein ist kein Spiel zu gewinnen, denn Tore müssen her. Besonders eklatant war die Schwäche der Oberkasselerinnen bei Strafecken, denn zehn Versuche und kein Erfolg, wie am vergangenen Wochenende, sollten dem Trainer zu denken geben.

Auch Einzelaktionen sind nicht immer ein probates Mittel zum Torerfolg. Da hilft manchmal ein Pass zur besser postierten Mitspielerin, aber auch das weiß der Trainer natürlich selbst am besten. Im doppelten Heimspieleinsatz heute und morgen haben die Oberkasselerinnen die Möglichkeit zu zeigen, dass es besser geht. Gast am Seestern sind die Klubs aus Mannheim: Heute um 14 Uhr gibt der Tabellensechste, Mannheimer HC, seine Visitenkarte ab, morgen zurselben Zeit Schlusslicht TSV Mannheim.

Im Hinspiel Anfang Oktober siegte der DHC mit 2:0 durch Tore von Luisa Steindor und Alisa Vivot. Der DHC hat aber noch eine andere Rechnung offen, denn bei der Hallenhockey-Meisterschaft im Februar unterlag er im Endspiel gegen den MHC im Penaltyschiessen unglücklich mit 4:6.

Im Hinspiel gegen den Tabellenletzten stellten die Oberkasselerinnen mit einem 11:0-Sieg einen Rekord auf, denn das war und ist immer noch der höchste Auswärtssieg in der Geschichte der Bundesliga der Damen.

Sussenburger, der weiter auf die langzeitverletzte Darja Möllenberg verzichten muss, schätzt das Wochenende sehr realistisch ein. "Gegen den Mannheimer HC haben wir nach dem unglücklich verlorenen Hallenfinale noch etwas gutzumachen", stellt der Erfolgstrainer fest. "Wir müssen gegen den MHC unbedingt drei Punkte holen, um unsere gute Tabellenposition nicht weiter zu gefährden. Am Sonntag gegen den TSV ist alles andere als ein Sieg allerdings nicht vorstellbar. Eine Sache ist besonders wichtig: Die Effektivität in unseren Aktionen muss wieder stimmen."

Quelle: RP
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