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Lokalsport
DHC prüft Geheimfavorit Mülheim

Düsseldorf. Hockey-Bundesliga: Die Herren des DHC fahren heute zu Rot-Weiß Köln. Von Joachim Pickert

Die Hallenhockey-Spielerinnen des DHC haben erneut einen Doppelspieltag auf dem Programm, diesmal am Seestern. Durch die vier Punkte aus den ersten zwei Spielen hat die Mannschaft von Trainer Nicolai Sussenburger die Grundlage für das Erreichen des Viertelfinales gelegt. Damit es dabei bleibt, ist heute um 14 Uhr ein Punktgewinn gegen Uhlenhorst Mülheim wichtig.

Es wird eine schwierige Aufgabe für die Oberkasselerinnen, denn Mülheim ist nach zwei Spielen ohne Punktverlust alleiniger Tabellenführer und hat auch in der Vorbereitung Qualität bewiesen. Morgen um 18.30 Uhr ist Anpfiff im Match gegen den Tabellenletzten ETuF Essen. Die Damen vom Baldeneysee haben bisher noch keinen Punktgewinn verzeichnen können. "Nach dem gelungenen Auftakt müssen wir in den beiden Heimspielen nachlegen, um bei der Vergabe der ersten zwei Plätze ernsthaft mitreden zu können", sagt Sussenburger. "Uhlenhorst hat einen großen Vorteil gegenüber Köln und uns, da es keine Spielerinnen für die Nationalmannschaft abstellen muss." Deshalb sei der HTCU auch Favorit auf Platz eins im Westen. "Am Sonntag erwarten wir mit Essen ein junges Team, das mit einem neuen Trainer um den Klassenerhalt kämpft", ergänzt der Trainer. "Ich werde personell etwas rotieren, um die Belastung der einzelnen Spielerinnen sinnvoll zu steuern."

Die Herren des DHC sind dagegen nur heute im Einsatz und stehen vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe. Um 16 Uhr müssen sie bei Rot-Weiß Köln zeigen, wieviel ihr 9:3-Auftaktsieg gegen Neuss wert ist. Köln ist amtierender Vizemeister in der Halle. Daher geht das Team von Trainer Akim Bouchouchi als Außenseiter ins Spiel. Allerdings kann Köln nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen, da vier Spieler bei der Nationalmannschaft in Indien im Einsatz sind.

Bouchouchi hofft auf eine ähnlich gute Leistung wie zum Saisonauftakt. "Bis auf wenige Phasen, in denen wir etwas unkonzentriert waren, war das ein gutes Spiel gegen Neuss", sagt der Coach. "Wir sind Außenseiter, aber den Rot-Weißen fehlen vier Nationalspieler. Ich hoffe, dass wir deshalb mithalten können." Bis auf die verletzten Julian Wälzholz und Christian Tanck steht dem Trainer der komplette Kader zur Verfügung.

Quelle: RP
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