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Lokalsport
DHC steckt die erste Niederlage ein

Düsseldorf. In den ersten 15 Saisonspielen der Feldhockey-Bundesliga waren die Düsseldorferinnen ungeschlagen geblieben. Verfolger Münchner HC beendete nun diese Serie mit einem glücklichen 2:1-Erfolg am Seestern. Von Joachim Pickert

Die bislang weiße Weste der Damen des Düsseldorfer Hockey-Clubs hat einen dunklen Fleck erhalten. Im 16. Spiel der Saison in der 1. Feldhockey-Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Nicolai Sussenburger dem Münchner SC vor eigenem Publikum mit 1:2 (0:0). Ein mehrheitlich von den Oberkasselerinnen bestimmtes Spiel und ein Strafeckenverhältnis von 7:3 reichte nicht zu drei Punkten, denn die Angriffe des DHC scheiterten immer wieder an der starken Abwehr der Damen aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Dabei war eine Pausenführung für den DHC durchaus möglich. Elisa Gräwe schaffte es jedoch in aussichtsreicher Position Sekunden vor Schluss der ersten 35 Minuten nicht, die Kugel im gegnerischen Tor unter zu bringen. Das rächte sich, denn in der 54. Minute verwandelten die Münchnerinnen ihre dritte Strafecke zur 1:0-Führung. Der DHC versuchte es nun mit mehr Druck, aber der MSC hielt nun voll dagegen und vier Minuten vor dem Abpfiff fiel sogar das 0:2.

Bei der folgenden siebten Strafecke riefen die Fans nach Sabine Markert, und das mit Recht, denn sie verwandelte zum 1:2-Anschlusstreffer. In den letzten zwei Minuten der Partie verteidigten dann die Gäste geschickt ihren Vorsprung und verteidigten damit ihren zweiten Tabellenplatz.

Sussenburgers Team bleibt jedoch mit vier Punkten Vorsprung weiterhin allein an der Tabellenspitze. Benjamin Lang, der Trainer des MSC, gab zu, dass seine Mannschaft in einigen Phasen und generell in der Abwehr etwas Glück hatte - genau wie bei dem Sieg gegenden UHC Hamburg vor einer Woche. DHC-Coach Sussenburger war natürlich extrem verärgert über die Niederlage. "Eine Niederlage tut natürlich immer weh", sagte der Trainer. "Wie diese gegen München zustande gekommen ist, ist jedoch besonders ärgerlich, denn sie war total unnötig. Auch die schwachen Strafecken passten zu unserem ganzen Spiel. Es fehlte einfach die letzte Konsequenz." Sussenburger bleibt jedoch weiterhin optimistisch: "Wir haben noch sechs Saisonspiele vor uns, und da sind noch viele Punkte zu vergeben."

Quelle: RP
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