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Lokalsport
Die Polowelt schaut nach Angermund

Düsseldorf. Am Samstag und Sonntag treffen sich die internationalen Polostars auf dem Gelände zwischen Kalkumer Schlossallee und Angermunder See zum 10. Berenberg-High-Goal-Cup. 80 Pferde treten gegeneinander an. Von Manfred Johann

Bereits zum zehnten Mal findet in Düsseldorf am kommenden Wochenende der Berenberg-High-Goal-Cup statt. Viele einheimische und internationale Polo-Stars und insgesamt 80 Pferde sind auf der wunderschönen Anlage des Düsseldorfer Reit- und Poloclubs im Norden von Düsseldorf (an der Reith) zu bestaunen. Polo fasziniert und ist nicht umsonst das "Spiel der Könige" - eine der ältesten Sportarten der Welt, die Dynamik, Eleganz und Präzision miteinander vereint. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Tausend Zuschauer auf dem Gelände des Düsseldorfer Reit- und Poloclubs erwartet, wenn um die begehrte Silbertrophäe gespielt wird.

Vier Spitzen-Teams treten an drei Tagen gegeneinander an. Christopher Kirsch, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Veranstalter des Turniers, führt das Team Bucherer an, das nur aus deutschen Spielern besteht. Mit Caesar und Caspar Crasemann sowie Max Bosch hat er erfolgreiche junge Talente in seiner Mannschaft, die zu den besten in Deutschland gehören. Mit ihnen zusammen gewann Kirsch im vergangenen Jahr zum ersten Mal in seiner langen Karriere dieses Turnier in Düsseldorf. Damals wie auch bei der diesjährigen Austragung wird Kirsch sein Paradepferd Halloween zum Einsatz bringen. Den fuchsfarbenen, mittlerweile sieben Jahre alten Hengst, der seinen Namen seinem Geburtsdatum am 31. Oktober verdankt, hat er vor fünf Jahren von der renommierten argentinischen Polozucht "Polo Argentino" gekauft und zum Elite-Polopferd ausgebildet. Ein Deutscher Meistertitel in der höchsten Spielklasse belegt die Klasse seines Pferdes eindrucksvoll. "Sogar die Engländer wollen Halloween unbedingt für ihre Teams haben", so Kirsch.

Heimvorteil genießt Dirk Baumgärtner. Der Präsident des Düsseldorfer Reit- und Poloclubs steht an der Spitze des Teams Berenberg mit dem Österreicher Matthias Normann sowie den Argentiniern Ignacio Tillous (Handicap +6) und Juan Cruz Guevara (+5). Das Team Breuninger besteht aus den deutschen Spielern Philipp Sommer, Wolfram Trudo Knoefel und Patrick Maleitzke, die zusammen mit dem argentinischen Spitzenspieler Eduardo Anca (+6) antreten. Eine neue Konstellation ist die holländisch-argentinische Mannschaft des Teams Land Rover um Philip und Savine van der Kloot Meijburg und den argentinischen Spielern Miquel Duggan und Miquel Lagos Marmol.

Neben aller Begeisterung für talentierte Spieler und präzise Spielzüge sind es vor allem die Pferde, die die Hauptrolle spielen. Rund 80 Vierbeiner werden zum Turnier erwartet. Ihr Schutz hat oberste Priorität. "Beim High-Goal werden die Pferde nicht nur nach jedem Spielabschnitt, sondern auch während der Spielabschnitte gewechselt", sagt Christopher Kirsch. Da die Hufe der Tiere bei abrupten Stopps und rasanten Wendungen ihre Spuren auf dem Feld hinterlassen, sind die Zuschauer in den Spielpausen aufgefordert, den Rasen wieder festzutreten. Beim Polo gibt es ein Handicap-System, wobei +12 das beste und -2 das schlechteste ist. Haben alle Teams mindestens einen Gesamt-Handicap-Wert von +8, spricht man von einem High Goal Cup. Die Handicap-Zahlen bei den vier Teams beim Berenberg-Cup liegen zwischen +12 und +10.

Neben der sportlichen Herausforderung ist das Turnier auch ein gesellschaftliches Ereignis und Familienfest, das viele Zuschauer fasziniert und mittlerweile eine große Öffentlichkeit erreicht. Zeitplan: Am Samstag und Sonntag finden die Begegnungen jeweils von 13.30 Uhr bis etwa 17 Uhr statt. Dann kämpfen die vier Teams um Sieg und Platzierungen.

Der Eintritt beträgt 15 Euro, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Familienkarte: 20 Euro.

Quelle: RP
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