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Die Würfe der Giants finden nicht ins Ziel

Lokalsport: Die Würfe der Giants finden nicht ins Ziel
Yannick Mettner von den Giants (rechts) war gegen Ibbenbüren wie die gesamte Mannschaft vom Wurfpech verfolgt. FOTO: Horstmüller
Düsseldorf. Der Basketball-Regionalligist verliert gegen Ibbenbüren 69:78. Der ART besiegt Grevenbroich mit 82:74 und rückt auf Platz vier vor. Von Christine Leska-Ottensmann

Die Basketballer des ART klettern in der Tabelle der 1. Regionalliga weiter nach oben. Nach dem 82:74 (32:26)-Heimerfolg über die Elephants Grevenbroich rangieren sie im allerdings engen Mittelfeld bereits auf Platz vier. "Wir wollten unsere Heimstärke unter Beweis stellen. Das ist uns gelungen - und zwar gegen einen starken Gegner", resümierte Trainer Robert Shepherd.

Die Düsseldorfer präsentierten sich von Anfang an äußerst konzentriert, was sich besonders in der Abwehrarbeit zeigte. In der ersten Halbzeit ließen die Hausherren nur 26 Punkte zu. "Unsere Verteidigung war der Schlüssel zum Erfolg", urteilte der Coach. Besonders den ehemaligen ART-Spieler Dainius Zvinklys hatten seine Akteure im Auge und unterbanden erfolgreich dessen schnellen Zug zum Korb. So kam der Litauer auf nur neun Punkte. Wesentlich erfolgreicher agierten die Litauer auf Düsseldorfer Seite: Deividas Sabeckis lenkte das Spiel gut und steuerte 14 Zähler bei. Noch besser traf Paulius Kleiza, der mit 23 Punkten zum Topscorer des Spiels avancierte. Viel Arbeit gegen die langen Grevenbroicher hatte Kendall Chones zu leisten. Doch selbst mit Unterstützung von Raed Mostafa, der viel unter den Körben aushalf, konnte der ART die Überlegenheit der Gäste an dieser Stelle nicht brechen. "Die Rebound-Schlacht haben wir verloren", bedauerte Shepherd. Doch die Düsseldorfer kompensierten dies durch einen sehr sicheren Ballvortrag und gute Defensivarbeit. Eine starke Leistung zeigten sie im dritten Viertel, das sie mit 27:17 gewannen und somit mit einer 16-Punkte-Führung in die letzten zehn Minuten gingen. Zwar ließen hier die Kräfte etwas nach, doch den Sieg schaukelte der ART sicher nach Hause.

Die Basketballer der Giants mussten dagegen nach zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken. Vor eigenem Publikum verloren sie gegen den TV Ibbenbüren mit 69:78 (26:34). "Wir sind schlecht in die Partie gestartet und haben offensiv im Laufe des Spiels den Druck nicht von unseren Schultern nehmen können, weil der Korb wie zugenagelt für uns war. Es ist ärgerlich, aber solche Tage gibt es", bilanzierte Trainer Gerrit Terdenge.

Schon die Vorzeichen waren schlecht: Der Engländer Leon Bennet-Harris meldete sich aus privaten Gründen kurzfristig ab, sein Landsmann ging mit Oberschenkelproblemen stark angeschlagen in die Partie. Den schnellen 2:13-Rückstand konnten die Giants nach zehn Minuten fast egalisieren (14:15), doch im zweiten Abschnitt stotterte die Offensive weiter. Lediglich über die starken, großen Spieler Dijon Smith (18 Punkte) und Lukas Klöß kamen die Gastgeber zu etwas Zählbarem. Zur Pause lagen sie mit 26:34 zurück. Dieser Rückstand vergrößerte sich auf 40:51. Im finalen Abschnitt lief es in der Offensive etwas flüssiger, doch Ibbenbüren zeigte sich sowohl aus der Distanz als auch von der Freiwurflinie zu treffsicher, um den Düsseldorfern (nur sechs von 36 Dreiern fanden das Ziel) noch eine realistische Siegchance einzuräumen. Lediglich Klöß, der 21 Punkten sammelte, und Smith, der auch noch 13 Rebounds holte, strahlten Gefahr aus. Der bisher starke Yannick Mettner schien wie die gesamte Mannschaft vom Wurfpech verfolgt.

Quelle: RP
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