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Lokalsport
DSC 99 gegen Turu - das Duell der Krisenklubs

Düsseldorf. Die beiden Fußball-Oberligisten zeichnen sich derzeit durch Negativserien aus. Endet eine davon am Sonntag? Von Dennis Hamrun und Manfred Johann

Mit dem Tabellenletzten DSC 99 (sieben Niederlagen in Folge) und dem Zwölften Turu (fünf Niederlagen hintereinander) treffen am Sonntag (15.15 Uhr, Windscheidstraße) die beiden Fußball-Oberligisten mit den schlechtesten Ergebnisserien der vergangenen Wochen aufeinander.

Beide Vereine haben bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Bei den "99ern" kam im August Jörg Vollack für Sebastian Saufhaus, beim Team aus Oberbilk hat seit dem vorigen Spieltag Samir Sisic (für Dennis Brinkmann) die sportliche Verantwortung.

In Derendorf gelang Vollack bislang noch nicht die Trendwende. Vielmehr steht sich seine Elf seit Monaten selbst im Weg. Unkonzentriertheiten sowie Disziplinlosigkeiten in Form von unnötigen Platzverweisen kosteten nicht nur Nerven, sondern auch regelmäßig Punkte. Beispiel Unkonzentriertheiten: Am vergangenen Spieltag verspielte der DSC gegen Ratingen 04/19 (1:3) erneu eine zwischenzeitliche Führung durch prinzipiell leicht vermeidbare Fehler. Der Ausgleich fiel etwa in Folge eines schlecht ausgeführten Einwurfs. "Wir haben uns gegen Ratingen zu viele kleine Fehler geleistet, die letzten Endes den Unterschied gemacht haben", bestätigt Vollack.

Beispiel Disziplinlosigkeiten: Gegen Turu muss der Coach in Tim Becker (Gelb-Rot) und Marc Paul (Rot) auf gleich zwei Spieler verzichten. Letzterer darf erst im neuen Jahr wieder eingesetzt werden. Hinzu kommt nun auch die Suspendierung Pascal Tonous, die Vollack allerdings nicht näher kommentieren wollte. Tonou war zuletzt aufgrund mehrfacher Platzverweise ohnehin längere Zeit nicht mehr für den DSC aufgelaufen.

Auch bei der Turu ist das Personal ein Thema. Weniger wegen etwaiger Sperren, sondern in Form von Veränderungen in der Winterpause. "Wir planen, noch Verstärkungen an die Feuerbachstraße zu holen", bestätigt Präsident Heinz Schneider und rechnet auch noch mit Abgängen. Zumindest im Trainerteam hat es bereits weitere Verstärkungen gegeben. So stand schon in Homberg Alparslan Güven als Co-Trainer an der Seitenlinie. Der 35-jährige Gymnasiallehrer für Deutsch, Sport und Politik bringt neben seiner beruflichen Qualifikation auch sportliche Qualitäten mit. Mehrere Jahre war der A-Schein-Inhaber Trainer der Bundesliga-B-Jugend der SG Wattenscheid 09, ehe er im Jahr 2011 in die Jugend-Abteilung der Fortuna wechselte und dort als C- und B-Jugendtrainer an der Seite von Sisic arbeitete.

Zudem wird ab sofort der langjährige Turu-Torhüter Jonas Agen als Torwartrainer fungieren.

Quelle: RP
 
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