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Lokalsport
DSC 99 setzt im Spitzenspiel auf die Heim-Atmosphäre

Düsseldorf. DSC 99 - FSV Vohwinkel. Wenn der DSC morgen (15 Uhr, Windscheidstraße) den Tabellenprimus empfängt, kommt es zum absoluten Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga. Dabei könnten die Vorzeichen für die zweitplatzierten Düsseltaler kaum besser sein. Nicht nur, dass das Team von Trainer Sebastian Saufhaus mittlerweile schon seit sieben Spielen in Folge ungeschlagen ist, der 34-Jährige kann auch zum ersten Mal in dieser Saison personell aus dem Vollen schöpfen. "Meine Mannschaft hat sich dieses Spitzenspiel aufgrund ihrer Leistungen in den vergangenen Wochen verdient", erklärt er und ergänzt: "Ich hoffe, dass der Funke am Sonntag dann auch auf unsere Fans überspringt." Von Dennis Hamrun und Marvin Wibbeke

1. FC Monheim - VfL Benrath. Der VfL ist nach dem spielfreien Wochenende beim Tabellendritten gefordert (morgen, 14.30 Uhr, Rheinstadion). Selbstvertrauen für diese schwere Aufgabe wollten sich die Schlossstädter im Kreispokalspiel gegen den A-Ligisten Rhenania Hochdahl holen. Als klarer Favorit setzten sich die Benrather am Donnerstag souverän mit 3:0 durch, alle Treffer fielen nach dem Seitenwechsel. "Jetzt, wo wir schon so weit gekommen sind, wollen wir auch in den Niederrheinpokal einziehen", berichtet Trainer Frank Stoffels. Das morgige Duell ist für den VfL jedoch bedeutend wichtiger. Für Stoffels ist es eine besondere Begegnung, spielte er doch einst selbst sieben Jahre für den FC Monheim.

TV Kalkum-Wittlaer - VSF Amern. Aufgrund einer erschreckenden Serie von neun Pleiten in Folge war die Stimmung beim TVKW zuletzt auf dem Tiefpunkt angelangt. Trainer Holger Sturm war deshalb auch nicht ganz unglücklich darüber, dass am vergangenen Wochenende keine Spiele stattfanden. "Ich denke, die Pause hat uns gut getan und uns geholfen, die Köpfe wieder ein wenig frei zu bekommen", meint er. Und in der Tat dürfte ein klarer Kopf vor der wichtigen Partie gegen den VSF Amern (morgen, 15.30 Uhr, Grenzweg) äußerst wichtig sein. Denn bei einer Niederlage gegen den VSF droht der Abstand der auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierenden Düsseldorfer auf einen Nichtabstiegsplatz (aktuell fünf Zähler) gefährlich groß zu werden.

Rather SV - SSVg Heiligenhaus. Für den RSV war der spielfreie Totensonntag Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil die vermeidbare Niederlage gegen Jüchen eine Woche länger in den Köpfen blieb. Segen, weil in dieser Woche mehr als ein halbes Dutzend Spieler mit einer Grippe ausfiel. So steht Trainer Christian Schmitz vor der schweren Aufgabe, trotz der vielen Fragezeichen ein Team aufzustellen. "Wer spielen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden", sagt Schmitz. Morgen (14.30 Uhr) trifft er derweil auf einen alten Freund. Deniz Top, Trainer der SSVg Heiligenhaus, gastiert mit seinem Team im Rather Waldstadion. Für die 90 Minuten wird die Freundschaft jedoch ruhen. Schmitz blickt voraus: "Wir sind beide sehr akribisch, daher erwarte ich ein enges Spiel."

Quelle: RP
 
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