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Lokalsport
DSC erkämpft sich einen Punkt gegen Bochum

Düsseldorf. "Das war unser bestes Saisonspiel," stellte DSC-Wasserballwart Matthias Icking nach dem 12:12 des Zweitligisten gegen den Aufstiegskandidaten SV BW Bochum fest. Nicht ganz so zufrieden mit dem einen gewonnenen Punkt zeigte sich indes Mannschaftskapitän Jost van Kaathoven. "Vor dem Spiel wäre wohl jeder mit dem Endergebnis zufrieden gewesen. Aber nach dem Spielverlauf hatten wir durchaus die Chance zum Sieg. Uns hat zu einem Überraschungserfolg nur ein wenig das Glück gefehlt", meinte van Kaathoven nach dem Abpfiff.

Tatsächlich waren die Düsseldorfer nach einem 7:7-Halbzeitstand mit einem 10:8-Vorsprung in das letzte Viertel gegangen. Dort verpasste es der DSC, aus einer guten Konterchance Kapital zu schlagen. Als dann nach Center Carlo Pavlak auch noch Centerverteidiger Bastian Lehmann nach einem dritten persönlichen Fehler das Wasser verlassen musste, nutzten die Gäste dies aus, um auf 12:11 davon zu ziehen. Mit letztem Willen und Einsatz schaffte der DSC noch eine Überzahlsituation, die dann Ogün Agirkaya sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff mit seinem vierten Treffer an disesem Tag zum 12:12-Endstand ausnutzte.

Zum letzten Spiel in diesem Jahr fahren die Wasserballer des DSC nun als Tabellensechster zur SGW Köln. Dank zweier Siege steht der Gastgeber auf Platz vier der 2. Bundesliga West. Allerdings errangen die Kölner diese beiden Erfolge gegen vermeintlich schwächere Mannschaften der Liga. Für die Düsseldorfer wird es vor allem darauf ankommen, Kölns Torgarant Robin Toth, der nach seiner Rückkehr aus Ungarn wieder im Kader steht, in den Griff zu bekommen. Dabei wird Teamkapitän Jost van Kaathoven, der nicht zur Verfügung steht, jedoch nicht helfen können.

(mjo)
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