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Lokalsport
DSC-Wasserballer verlieren das Derby gegen Köln

Düsseldorf. Durch eine 7:13-Niederlage bei der SGW Köln vergaben die Wasserballer des DSC erst einmal die Chance, den Anschluss an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga zu halten. Das Team von Trainer Andreas Schlagmann musste in Köln-Müngersdorf auf Kapitän Jost van Kaathoven verzichten. Sein Bruder Dirk ging - geschwächt durch einen grippalen Infekt - angeschlagen ins Wasser. Dies wirkte sich besonders auf die Durchschlagskraft in der Offensive negativ aus.

Lediglich fünf von zehn Überzahlspielen wurden zu Toren ausgenutzt. "Zudem haben wir durch eigene Fehler den Gegner unnötig stark gemacht", monierte Schlagmann. Dirk van Kaathoven schlug in dieselbe Kerbe. "Heute haben wir es nicht geschafft, wie in den Begegnungen zuvor, als Team zu überzeugen", meinte er.

Die Niederlage der Düsseldorfer wäre wahrscheinlich weniger deutlich ausgefallen, wenn bei einem Drei-Tore-Rückstand zu Beginn des letzten Viertels die Umstellung auf eine "Alles-oder-nichts-Taktik" erfolgreich gewesen wäre. Durch drei Kontertore zogen die Kölner jedoch schnell bis auf 10:4 davon. Der DSC liegt jetzt mit einem Punkt Vorsprung vor den letzten vier Plätzen auf Rang sechs in der Liga.

(mjo)
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