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Lokalsport
DSD-Herren weiter Hockey-Regionalligist

Düsseldorf. Die Damen des Klubs schaffen den Wiederaufstieg und sind ebenfalls drittklassig. Von Joachim Pickert

Zum Abschluss der Hockeyfeldsaison konnte auf der rechten Rheinseite beim DSD gejubelt werden, denn sowohl die Herren als auch die Damen spielen in der nächsten Saison in der dritten Spielklasse, also in der Regionalliga. Für den scheidenden Abteilungsleiter Rainer Mertgens ist das ein schönes Abschiedsgeschenk.

Bei den Herren um Spielertrainer Tobias Bergmann war die Mannschaft fast die gesamte Spielzeit über in Abstiegsgefahr und lag auch in der Schlussphase der Saison auf einem Abstiegsplatz. Erst am vorletzten Spieltag gelang der Befreiungsschlag mit einem 4:0-Erfolg über den punktlosen Tabellenletzten ETB Schwarz-Weiß Essen. Durch diesen Sieg überflügelten die Grafenberger auch ETuF Essen um drei Punkte.

Ein Remis am Sonntag im Match gegen den Kahlenberger HTC hätte den Klassenerhalt aus eigener Kraft gebracht, aber die Herren von der Altenbergstraße mussten eine 2:6-Heimniederlage hinnehmen. Es war ein Spiel von zwei nahezu gleichwertigen Mannschaften, auch wenn das Ergebnis anders aussieht. Die Eckenschwäche der Düsseldorfer machte den Unterschied, denn Kalenberg traf bei acht Versuchen viermal - und der DSD ging bei sieben Möglichkeiten leer aus. Die Tore des DSD erzielten Tobias Bergmann und Rachid Sadou. Die Bundesligareserve von Rot-Weiss Köln leistete jedoch Schützenhilfe, bezwang ETuF mit 4:3 und schickte dadurch die Herren vom Baldeneysee hinunter in die Oberliga.

Die Grafenberger Damen, vor Jahresfrist aus der Regionalliga in die Oberliga abgestiegen, schaffte auf Anhieb die direkte Rückkehr. Und das sogar mit einem Vorsprung von elf Punkten auf den Tabellenzweiten Kahlenberger HTC, den sie schon Anfang des Monats 5:1 besiegten und damit bereits vorzeitig den Aufstieg perfekt machten. 37 Punkte aus 14 Spielen, und dabei ein Verhältnis von 63:8 Toren sprechen eine eindeutige Sprache. Und sie sind als Kompliment für Trainer Ulrich Bergmann, Bruder des Trainers der Herrenmannschaft, zu werten. Beide bleiben dem Klub weiterhin erhalten.

Quelle: RP
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