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Lokalsport
Düsseldorfer Basketballer stecken im Abstiegskampf

Düsseldorf. In der Regionalliga haben sowohl die Giants als auch der ART Probleme. Beide bangen um wichtige Akteure. Von Christine Leska-Ottensmann

Der Abstiegskampf in der 1. Basketball-Regionalliga ist vier Spieltage vor Saisonende so spannend wie lange nicht mehr. Die Giants sollten heute (19 Uhr) gute Chancen haben, einen Sieg einzufahren. Sie empfangen den Konkurrenten SV Hagen-Haspe und setzen auf den Heimvorteil. Um tatsächlich zwei Punkte zu holen, muss im Vergleich zur Vorwoche aber eine deutliche Steigerung her: Mehr Aggressivität in der Defensive, Leidenschaft und Kampfgeist in der Offensive - Sebastian "Beißer" Kehr hat es vergangene Woche vorgemacht. An ihm können sich viele seiner Teamkameraden ein Beispiel nehmen. Nur so kann auch der mögliche Ausfall des Giants-Topscorers Dijon Smith kompensiert werden.

Das gleiche gilt für den ART. Auch die Mannschaft von Robert Shepherd bangt um ihren Center Kendall Chones. "Wir hoffen, das Chones bald wieder einsatzbereit ist", sagt der Trainer. "Denn bisher ist es uns noch nie gelungen, den Ausfall eines Starting-Five-Spielers zu kompensieren - und wir müssen definitiv noch Siege einfahren, um die Liga zu halten." Sein Team rangiert derzeit auf Platz neun, nur drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. In dem Tabellendritten WWU Baskets Münster, zu dem die Düsseldorfer heute (19 Uhr) fahren, und der zweitplatzierten BG Hagen muss der Aufsteiger in den kommenden beiden Spielen große Brocken bewältigen.

In der Oberliga haben die Basketballer des SV Alte Freunde nach drei Siegen aus den jüngsten vier Spielen Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nur noch zwei Punkte. Ihren guten Lauf wollen die Düsseldorfer heute (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellensiebten TG Stürzelberg fortsetzen. "Das Hinspiel haben wir knapp gewonnen, daher ist ein Sieg in eigener Halle Pflicht", fordert Co-Trainer Branko Cavic. Zwar hat seine Mannschaft ein schweres Restprogramm, "doch wir werden nicht frühzeitig aufgeben, sondern bis zum Ende kämpfen". Ein Hoffnungsträger dabei ist Sadat Salihi, der nach sechsmonatiger Verletzungspause ins Team zurückgekehrt ist.

Rein rechnerisch könnte auch der TuS Maccabi nochmal in Gefahr geraten. Einen Sieg benötigt das Team von Mathias Gierth noch, um ganz sicher zu gehen. Vielleicht gelingt ihr schon im Derby bei Dynamic Squad (morgen, 16 Uhr) der Befreiungsschlag. Um für eine Überraschung zu sorgen, muss sie jedoch eine hundertprozentige Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche an den Tag legen. Auch das Squad-Team überzeugte in der Vorwoche nicht. "Die Klatsche bei ETB SW Essen II hat die derzeitige Trainingssituation widergespiegelt. Krankheits-, verletzungs- oder berufsbedingt gibt es momentan viele Absagen, so dass uns auch an den Wochenenden nicht viele Spieler zur Verfügung stehen", bedauert Trainer Max Kalesse.

Die gleiche Personalsituation herrscht bei der TG 81. Der Tabellendritte konnte vergangene Woche nur sieben Akteure aufbieten. Das wird heute (18 Uhr) nicht reichen, denn immerhin kommt der zweitplatzierte ETB SW Essen II zu Besuch. "Der Absteiger hat sich mit einem sehr jungen Team in der Tabellenspitze gefestigt und wird uns alles abverlangen", sagt TG-Spielertrainer Tim Brückmann überzeugt.

Zu einem Spitzenspiel kommt es auch in der Damen-Oberliga: Dort ist der zweitplatzierte TV Grafenberg heute (18 Uhr) zu Gast beim Verfolger DJK Frankenberg. Das Hinspiel hatten die Düsseldorferinnen verloren und wollen es nun besser machen.

Quelle: RP
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