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Lokalsport
Düsseldorfs Handballer starten durch

Düsseldorf. Fast alles ist neu beim ART vor Saisonstart in der Regionalliga - nicht nur Trainer Norbert Gregorz. Von Michael Hinzmann

Einmal runderneuert geht der ART in der neu geschaffenen Handball-Regionalliga Nordrhein an den Start, für die er sich mit Platz vier in der Oberliga Niederrhein qualifiziert hatte. Neben sieben weiteren Mannschaften vom Niederrhein werden den Rathern sechs Teams aus der Oberliga Mittelrhein in den Meisterschaftsspielen begegnen. Und nicht nur das ist neu: Trainer Norbert Gregorz geht als Nachfolger von Dusko Bilanovic in die Saison, dazu Uwe Close als neuer Co-Trainer und Thomas Ploenes, der sich um die Torhüter kümmern wird. Hinzu kommen vier echte Zugänge bei den Spielern sowie drei Akteure aus der eigenen A-Jugend.

Entsprechend früh bat Gregorz zur ersten Trainingseinheit. Bereits im Juni begann er mit den athletischen Grundlagen, bevor nach einer dreiwöchigen Pause im Juli die Arbeit mit dem Ball richtig losging. Mittlerweile liegen hinter dem Trainer und seinem neuen Team zwei Turniere, die gegen eine anspruchsvolle Konkurrenz gewonnen werden konnten, zwei Trainingslager und eine Vielzahl von Testspielen.

Dabei ist Gregorz mit dem bislang Erreichten durchaus zufrieden: "Wir hatten hochkarätige Abgänge zu verzeichnen und nun eine im Durchschnitt sehr junge Mannschaft. Es gab gute und weniger gute Ergebnisse. Alles braucht eben seine Zeit." Die Mannschaft sei in dieser Zeit hervorragend zusammengewachsen und die Stimmung sei "sehr, sehr gut", sagt Gregorz, der in seiner aktiven Zeit unter anderem für GWD Minden und den HC Wuppertal in der Bundesliga spielte und später als Trainer und Manager für die SG Solingen und den Bergischen HC arbeitete. Allerdings gab es während der Vorbereitung auch einige verletzungsbedingte Rückschläge zu verkraften. So musste sich Kreisläufer und Abwehrchef Bastian Arnaud nach einer Adduktoren-Verletzung fast die ganze Vorbereitung von "draußen" anschauen, wird zum Saisonstart gegen den Pulheimer SC aber wieder dabei sein. Spielmacher Marco Bauer hingegen wird nach einem vergangene Woche passierten Achillessehnen-Abriss wohl erst im neuen Jahr wieder für den ART auflaufen können. Gregorz glaubt, dass sein Team qualitativ breitgenug aufgestellt ist, um diesen Ausfall zu kompensieren und sich im oberen Drittel der neuen Liga zu etablieren: "Natürlich ist es schwer abzuschätzen, was auf uns zukommt. Sicherlich wird die Liga sehr ausgeglichen sein. Entscheidend wird sein, wie schnell wir uns bei sieben Zugängen mannschaftlich finden können. Das spielerische Potenzial ist auf jeden Fall da."

Quelle: RP
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