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Lokalsport
Ein wichtiger Punktgewinn für die Turu

Düsseldorf. Nach der Trennung vom Trainer und Direktor Sport spielen die Oberbilker in Hiesfeld 2:2.

Das Nachholspiel der Fußball-Oberliga zwischen Jahn Hiesfeld und Turu endete mit einem leistungsgerechten 2:2. Der Punktgewinn war für die Oberbilker, die erstmals vom bisherigen A-Jugendtrainer Joe Knochen betreut wurden, in mehrfacher Hinsicht wichtig. Zum einem beendeten sie mit dem Remis ihre Serie von drei Niederlagen. Zum anderen setzte die Mannschaft in der ersten Begegnung nach der Trennung vom Direktor Sport Bernd Meinhardt und Cheftrainer Dennis Brinkmann ein eindeutiges Zeichen, dass sie bereit und fähig ist, in dieser Saison weiterhin eine gute Rolle zu spielen.

Daran konnte man allerdings in der ersten halben Stunde der Partie im Dorotheen-Stadion seine Zweifel haben. Die Hausherren stellten im Angriff die Düsseldorfer Abwehr immer wieder vor Probleme. Im Sturm der Turu herrschte zudem Flaute. Folgerichtig ging Hiesfeld durch einen schönen Schuss von Gino Mastrolonardo in Führung. Völlig überraschend gelang den Gästen fünf Minuten vor der Pause der Ausgleich. Eine wahrscheinlich als Flanke von Jacob Ballah gedachter Ball von der Seitenlinie aus senkte sich unhaltbar für Jahn-Torhpüter Alexander Gbür hoch ins lange Eck. Ärgerlich für Trainer Knochen, dass seine Elf damit wohl die erste Hälfte für beendet ansah. Kevin Menke nutzte das, um seine Farben nochmals nach vorne zu bringen.

Nach der Pause erlebten die Zuschauer in dem altehrwürdigen Stadion eine verwandelte Turu, die das Spiel ausgeglichen, ja teilweise überlegen gestaltete. Entgegen kam ihr, dass mit einem zweiten Distanzschuss bereits in der 50. Minute das 2:2 glückte. Kapitän Saban Ferati hatte zentral aus fast 30 Metern abgezogen. Der hohe Ball nahm eine komische Flugbahn, und Torhüter Gbür konnte zum zweiten Mal an diesem Abend nur staunen. Am Ende wäre sogar noch ein Sieg möglich gewesen, doch Vensan Klicic schaffte es nicht, den Ball aus kürzester Entfernung ins leere Tor zu schießen. Sein Schuss ging in den Nachthimmel von Dinslaken.

Am Sonntag tritt Turu nun beim Tabellennachbarn Schwarz-Weiß Essen an. Die Mannschaft vom Uhlenkrug, die nur einen Punkt hinter Turu auf dem neunten Rang steht, war in den vergangenen Spielzeiten häufig der Lieblingsgegner der Düsseldorfer. Von insgesamt 18 Begegnungen mit den Schwarz-Weißen gewann Turu elf.

(mjo)
 
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